08. Mai 2010 Anhängerfahrtraining mit
der Fahrschule Eggebrecht
Da das
Rückwärtsfahren mit Anhängern immer ein ganz besonderes Thema beim Ballonverfolgen
ist, organisierte unser Pilot Ralph für seine Verfolger ein
Anhängerfahrtraining. Insgesamt 9
Verfolgerinnen und Verfolger fanden die Idee Klasse und haben bereits gleich
bei der ersten Anfrage auf Anhieb zugesagt. Als Expertenteam konnte Ralph zwei
Fahrlehrer der Fahrschule Eggebrecht aus Salach gewinnen. Tomas Eggebrecht, der
Inhaber der Fahrschule, fand die Idee ebenso klasse und sagte auch sofort zu.
Als Termin hatte man sich auf den Sa. den 08.05. geeinigt.
Pünktlich um
11:00 Uhr hatten sich alle Teilnehmer auf dem Übungsgelände eingefunden, so
dass ohne Verzug begonnen werden konnte. Nach einer kurzen Begrüßung durch
Ralph übernahm unser Fahrlehrer Tomas mit einem kleinen Theorieteil das Ruder.
In lockerer Runde wurde dabei kurzweilig über Rechtliche Bestimmungen und
allgemein Wissenswertes zum Thema Anhängerfahren diskutiert. Endlich ging es
dann zum praktischen Teil über. Unter Fachkundiger Anleitung von Tomas und
dessen Fahrlehrer Nico wurde jeder Teilnehmer, quasi an der Hand um die Ecken
und Kurven geführt (Rückwärts versteht sich). Größtenteils übten die Teilnehmer
ausgiebig mit Ihren eigenen mitgebrachten Gespannen, hatten aber auch die
Möglichkeit mit dem Verfolgergespann von Ralph oder dem Fahrschuhlgespann zu
üben. Beim Abschlussgespräch zeigten sich alle sehr zufrieden und waren sich
einig in Zukunft mit den nun erhaltenen Wissen recht locker an das Rückwärtsfahren
ranzugehen und beim Verfolgen auch mal die ein oder andere Möglichkeit nutzen
werden mit dem Anhänger bewusst rückwärts zu fahren und dabei das gelernte in
die Tat umzusetzen und zu vertiefen. Im Anschluss an das Fahrtraining gingen
wir noch gemeinsam die Überkinger Gastronomie unsicher machen und wollten im Anschluß mit unserem Fahrlehrer noch eine
schöne Ballonfahrt machen. Leider spielte hier das Wetter nicht so mit, wie wir
das gerne gehabt hätten. Die Ballonfahrt wird nun halt bei nächster Gelegenheit
nachgeholt.
Herzlichen
Dank an unsere beiden Fahrlehrer Tomas und Nico, der Fahrschule Eggebrecht. Wir
alle haben viel gelernt.
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8. Eglofser
Feuerzauber
Traditionsgemäß
zieht es uns, die Ballonfreunde Bad Überkingen um den 1. Mai ins schöne
Westallgäu nach Eglofs um dort am Feuerzauber, der größten Ballonveranstaltung
im Süddeutschen Raum, teilzunehmen. Dieses Jahr wurde sogar beinahe die siebziger
Meldemarke geknackt.
Die
ersten Teams reisten bereits am Do. den 29.04. in Eglofs an und nutzen am
Donnerstagabend wie auch am Freitagmorgen das schöne Wetter für die ersten
Ballonfahrten vor der Nagelfluhkette. Wir konnten leider erst am Freitagnachmittag
anreisen. Nachdem wir unsere Quartiere bezogen und eingecheckt hatten machten
wir uns auf um rechtzeitig zum Briefing am Startgelände zu sein. Das Wetter
schien nicht ideal aber durchaus fahrbar zu sein und so entschlossen wir uns gleich
unseren Ballon aufzurüsten und wenigstens einen kurzen Hüpfer zu machen. Aus
dem kurzen Hüpfer wurde dann eine normal lange Ballonfahrt. Geschätzte 30
Ballone waren mit uns zusammen am Himmel über dem Westallgäu. Gemütlich blies
uns der Wind gen Osten. Südlich von Isny sollte unsere Fahrt dann zu Ende
gehen, bis auf einmal jemand im Funk sagte, dass es hinter dem Wald, der vor
mir lag, wohl immer einen Landeschnaps gibt. Gaudi halber habe ich da natürlich
sofort meinen Ballon wieder angeheizt und bin noch ca. 1,5 km über den nächsten
Wald gefahren. Gelandet bin ich dann direkt am Wegesrand auf einer Wiese. Wir
hatten unsere Hülle noch nicht umgelegt parkte ein älterer Herr in einem roten
Mercedes direkt neben unserem Korb, stieg aus begrüßte uns herzlichst und überreichte
dazu ein Fläschchen Schnaps. Da wir alle die Ansage im Funk wirklich für eine
Gaudi gehalten hatten, waren wir total überrascht, als wir von dem älteren
Herren erfahren haben, dass er jedem Ballonfahrer, der hier hinter diesem Wald
landet, ein Fläschchen Schnaps vorbeibringt, weil ihm die Ballone so sehr
Freude bereiten wenn auf diesem Grund und Boden Ballone zur Landung ansetzen.
Er hatte allerdings nicht damit gerechnet, dass noch weitere Ballonfahrer das
Lee des Waldes genutzt haben um an dieser Stelle zu Landen. (Oder, die wollten
auch in den Genuss des alkoholischen Getränkes kommen) Und so kamen nur wir, da
wir die ersten waren, in den Genuß ein
Fläschchen Schnaps zu bekommen. Eine wirklich tolle Geste, die zeigt, dass wir
Ballonfahrer doch noch gern gesehene Gäste sind. Vor lauter small talk mit
unserem neuen Freund haben wir fast vergessen unseren Ballon wieder
einzupacken. Zum Abschied bedankten wir uns nochmal herzlichst für die nette
Geste mit ein paar Pins und versprachen bei nächster Gelegenheit wieder auf
diesem Grund versuchen zu landen.
Am
Abend fiel leider das geplante Modellballonglühen auf dem Eglofser Dorfplatz
dem schlechten Wetter zum Opfer, so dass wir gleich zu dem gemütlichen Teil im
großen Gasthaus am Platz übergehen konnten. Irgendwie hatte es da aber den
Eindruck, dass die Küche wie auch das Servicepersonal nicht auf diesen
Massenansturm der Ballonteams eingestellt waren und so kam es ärgerlicherweise
vor, dass einige Personen erst recht spät, manch andere sogar gar nicht, mit den
von Ihnen bestellten Speisen und Getränken geglückt wurden.
Wir
entschlossen uns am Sa. Morgen auszuschlafen und nicht ans Ballonfahren zu
denken, was sich letztlich als Fehler herausstellte, denn der Samstagmorgen bot
erneut gute Bedingungen für eine Ballonfahrt. Sehnsüchtig schauten wir den
Ballonen bei Ihrer Überfahrt über unser Quartier nach und ärgerten uns ein
klein wenig, dass wir nicht auch diese Chance genutzt hatten. Das Wetter im
weiteren Tagesverlauf war dann allerdings nicht sehr berauschend, so dass zu
befürchten war, dass der Haupttag wohl ins Wasser fallen würde. Der
Veranstalter, der Ballonsportclub Voralpenland, versuchte mit tollen
Vorführungen verzweifelt dem Wetter zu trotzen, leider ohne Erfolg. Ein
Highlight an diesem 1. Mai Nachmittag war unter anderem ein Wendemanöver eines
Truck's in einer aufgeblasenen Ballonhülle. Wie sich herausstellen sollte,
verbarg sich hinter den Truck ein umgebauter Mini mit einem Auflieger, der
somit auch ohne Probleme in die Ballonhülle einfahren und seine Kreise drehen konnte.
Eine wirklich tolle Idee. Da das anhaltende Regenwetter ein Ballonfahren nahezu
völlig verhinderte entschloss man sich kurzerhand zu einem Indoor
(in-Ballonhüllen-) Modelballooning, bei dem zu dem im Kreis fahrenden „Mini-Truck“
auch Mini-Ballone in einer angeblasenen Ballonhülle präsentiert wurden. Das
neue „Baby“ des BSC-Voralpenland der „kleine“ Eglofsballon kam dabei natürlich
besonders gut zu Geltung. Als dann beim Briefing endgültig die Veranstaltung
incl. dem großen Allgäuglühen abgesagt
werden musste, machten Sich die Ballonteams erneut in Richtung Gasthaus Rose
auf um dort den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.
Auch
wenn das Wetter dieses Jahr nicht so mitgespielt hat wie wir uns alle das
gewünscht haben, war es wieder ein tolles Wochenende in Eglofs. Für uns steht
schon jetzt eines fest, „Wir kommen wieder!“ und das dauert bestimmt nicht bis
zum 1. Mai 2010.
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April 2010 Ballon- /Korbversetzen ganz einfach, sicher und easy.
Auf div. Sicherheitsschulungen, sowie bei der diesjährigen
Fluglehrerfortbildung in Heidenheim, wurde immer wieder der Unfallschwerpunkt
Ballon- /Korbversetzen nach der Landung angesprochen. Die Ausführungen von
Klaus Hartmann machten mich dabei sehr nachdenklich und so entschloss ich mich,
das vorgestellte Seil oder „Versetzgestell“, oder wie man es auch immer nennen
mag, für meinen Ballon nachzubauen.
Ich besorgte mir also rund 10 Meter Leine aus dem
Bootszubehör und einen vielleicht etwas zu massiv ausgefallenen
Schnelltrennschäckel. Die Leine teilte ich in 2 Teile, einmal 6 und einmal 4
Meter lang. Die zwei Seile knotete ich dann so zusammen, dass ich am einen Ende
des 6 Meter langen Teilstücks, 3 gleich lange ca. 2 Meter lange Enden
erhielt. Diese Enden versah ich noch mit einem einfachen Knoten damit man beim
Halten des Seils einen besseren Halt hat. Bitte keine Schlaufen dranmachen
(wäre ja wieder ein zusätzlicher Gefahrenpunkt!). Am anderen Ende meines 6
Meter Stücks befestigte ich den Schnelltrennschäckel um im Gefahrenmoment das
Versetzgestell schnell vom Korb trennen zu können. Von der Umsetzung her alles
recht einfach und simpel und dazu bei einem Warenwert von nicht mal 25 €
durchaus erschwinglich. Jetzt stand allerdings die große Frage im Raum, wo
führe ich dieses Seil mit? Im Korb oder Im Verfolgerfahrzeug. Für meine
Verfolger und für mich machte es Sinn das Versetzgestell im Korb mitzuführen um
es nach der Landung schnell zur Hand zu haben. Es war auch schnell ein Platz
dazu gefunden. Ich hatte noch eine alte Funkgerätetasche von Schröder, da
passte das Seil samt Schnelltrennschäckel hervorragend hinein. Kaum war diese
Frage geklärt, kamen die nächsten Fragen auf mich zu. Wo und wie befestige ich das
Seil, welche Kräfte wirken dabei auf die Anhängestelle, usw.? Alles Fragen, auf
die ich auf Anhieb keine Antwort parat hatte. Also entschloss ich mich es bei
nächster Gelegenheit einfach zu testen. Dummerweise musste mein Ballon bei den
ersten Fahrten, die ich mit dem Seil an Bord gemacht habe, nicht versetzt
werden. Bis zu der Ballonfahrt, bei der ich glücklicher Weise nach fast
einstündiger Irrfahrt über einem Waldstück endlich einen Acker mit Gründüngung
zum Landen gefunden hatte. Der Ballon musste nun aus dem Acker ca. 50 Meter
weit auf die benachbarte Wiese versetzt werden. Ideal um das Versetzgestell zu
testen. Ich entschloss mich dazu das Seil am Brennerrahmen in einen Karabiner
einzuhängen, lies zwei meiner Passagiere aussteigen und erklärte Ihnen und
meinen Verfolgern kurz wie sie die Leine handhaben sollen. Alle blickten ein
wenig unsicher aus der Wäsche. Ein Verfolger ließ es sich dann nicht nehmen
diese Premiere mittels Fotoapparat zu dokumentieren. Nun ging es los. Ich
heizte den Ballon vorsichtig an um ihn vom Boden zu lösen. Und meine
„Zugmannschaft“ setzte sich langsam und erstaunlicherweise ohne
Kraftanstrengung in Bewegung. Für mich als Pilot absolut easy, da es bei der
Geschichte nicht darauf ankommt ob nun der Korb in 50 cm oder in 2 m Höhe über
dem Boden schwebt. Das ziehende Personal ist weit genug vom Korb weg, so dass
es nicht aufpassen muss eventuell unter den Korb zu gelangen. Auch so Dinge,
das die einen Helfer versuchen den Korb beim Versetzen anzuheben und die
anderen sich an die Halteschlaufen hinhängen, fallen einfach weg. Auch das
Überqueren von kleinen Hindernissen wie Zäune, Büsche oder kleine Gräben sind
dadurch ebenso einfach sowie sehr kontrolliert und dadurch sicher möglich. Von
Seiten der Verfolger, die an diesem Seil den Ballon versetzten, kam nur pos.
Feedback, auch wenn die Sache anfänglich etwas komisch, da ungewohnt, erschien.
Ich kann diese Art des Ballonversetzens nur wärmstens
empfehlen und bin mir sicher dies in ein paar Jahren auch gängige Praxis sein
wird. Versucht es doch einfach mal. Die Kosten für so ein Seil dürfen bezogen
auf den enormen Sicherheitsgewinn eigentlich keine Rolle spielen. Oder?
Wer Anregungen, Fragen, Handhabungstipps, o.ä. hat, oder auch
Kritik loswerden möchte kann sich gerne per Mail mit mir in Verbindung setzen.
(ballonfreunde.badueberkingen@arcor.de)
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Allzeit unfallfreies Gut Land
Ralph
25.04.2010 Bad
Überkingens Bürgermeister Heim erhält einen Überblick über seine Gemeinde
Am Sonntag den 25. April erhob sich Bürgermeister Matthias
Heim zusammen mit den Ballonfreunden Bad Überkingen im Ballon über seine
Gemeinde. Bei leicht bedecktem Himmel und sommerlichen Temperaturen bestieg
Matthias Heim im Autal den Ballon der Ballonfreunde. Zusammen mit Ralph, dem
Piloten der Ballonfreude, und zwei weiteren Passagieren führte die Ballonfahrt
in Richtung Aufhausen. Über Aufhausen schien es, dass der Ballon auf einmal
nicht mehr weiter wollte. Erst nach einigen Spielereien in unterschiedlichen
Höhen gelang es Ralph seinen Ballon weiter in Richtung des Flugplatzes
Ditzenbach weiterschweben zu lassen. Kurz vor der geplanten Landung wurde es
dann noch einmal spannend. Der Wind spielte nun völlig verrückt , es ging hin
und her und stellenweise auch auf einmal genau die gleiche Strecke wieder
zurück und so dauerte es doch noch einige Zeit um endlich auf dem Gewann
Scheiterhau unweit des Flugplatzes Ditzenbach in einer größeren Waldlichtung
eine sichere Landung durchzuführen zu können.
Die anschließende Ballonfahrertaufe wurde mit einem
herrlichen Sonnenuntergang ins entsprechend gebührende Licht gerückt.
Obwohl die Fahrt von der Strecke her eigentlich recht Kurz
war, so schön war sie auch und bot zugleich allen Teilnehmern herrliche und
lang andauernde Ausblicke auf Bad Überkingen und dessen Ortsteile.
Von allen Passagieren wurde dabei mehrmals die Schönheit und
Einzigartigkeit unserer Region bewundert.
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Allgäuer Sicherheitsseminar – Heißluftballon 21.02.2010
Der Eglofser Ballonsportclub Voralpenland e.V. unter dem
Vorsitz von Helmut Scheuerle hat Ende letzten
Jahres zu einem Sicherheitsseminar am 21.02.2010 nach Eglofs im schönen
Westallgäu eingeladen. Die Resonanz an dieser Veranstaltung war phänomenal.
Gemeldet hatten sich 90 Teilnehmer, tatsachlich waren es sogar knapp 100
sicherheitsbewusste Ballonfahrer die diesen wunderschönen Wintertag im Allgäu
nicht zu einer traumhaften Ballonfahrt genutzt, sondern vielmehr die Schulbank
gedrückt haben. Überwiegend kamen die Teilnehmer aus dem Baden
Württembergischen und dem Bayerischen Süden. Aber auch Teilnehmer aus Franken,
Thüringen und der Schweiz waren vertreten. Somit kann man sagen, dass diese Veranstaltung ein riesen
Erfolg gewesen ist. Die doch recht hohe Anzahl der Teilnehmer lässt auf ein
mindestens ebenso hohes Sicherheitsbewusstsein
der Piloten sowie deren Crewmitgliedern schließen. Der Bedarf und der
Wissensdurst an sicherheitsrelevanten Themen ist demnach sehr groß. Umso mehr
ist es auf der einen Seite schade, dass so eine Veranstaltung von nur einem
Sicherheitsexperten, nämlich unserm Klaus Hartmann durchgeführt werden muss, da
die Sicherheitsinspektoren des ehemaligen (weil vom Verband geschlossenen) Büro
für Flugsicherheit im DAeC nicht mehr zu Verfügung stehen. Auf der anderen
Seite gebührt natürlich unser aller Dank dem ehrenamtlichen Engagement von
Klaus der dieses Seminar hervorragend geführt und geleitet hat. Ziel dieses Seminares war zum Einen eine Auffrischung des
irgendwann mal Gelernten, zum Anderen aber auch sich zu seinen eigenen
mittlerweilen optimierten (nicht immer unbedingt sicheren aber halt bisher
immer gut gegangen Verfahren) mal Gedanken zu machen. Gefordert wurden dabei
nicht nur die Piloten sondern auch deren Verfolger. Viele (Tat)Sachen hat man
dabei schon min. ein- wenn nicht sogar schon mehrmals gehört. Und
komischerweise sind letztendlich diese (Tat)Sachen dann oftmals auch an
irgendwelchen dummen Unfällen oder Beinaheunfällen beteiligt gewesen. Die Themen des Seminares waren unter anderem: Unbewusstes
Handeln fördern – Sicherheit erhöhen; Versetzen des Ballons nach einer
stehenden Landung; Durckerhöhung in Ballon-Gasflaschen; der Unfallschwerpunkt
Nr. 1 „schnelle Landungen“ und der sichere Ballonstart – ohne Team läuft hier
gar nichts. Diese Themen regten entsprechend auch zu intensiven
Gesprächen untereinander an, so dass die zwischendurch gemachten Pausen
eigentlich immer zu kurz waren um sich gegenseitig auszutauschen. Unser herzlicher Dank gilt dem Ballonsportclub Voralpenland
e.V. aus Eglofs der diese Veranstaltung vorbildlich organisiert und natürlich
auch Klaus Hartmann der enorm viel Zeit in diesen Vortrag investiert hat.
Bleibt nur zu hoffen, dass Klaus uns noch lange mit seinem Rat und Tat zur
Seite steht und uns unterstützt und das es noch andere Vereine wie den BSC gibt
die solche Veranstaltungen organisieren.
16.02.2010 traumhafte Winterballonfahrt über den Albtrauf
Laut den Wettervorhersagen des DWD und den Wetterfröschen von Wetter-Jetzt.de sollte der Faschingsdienstag ein sagenhafter Wintertag werden. Demnach wurde für diesen Tag sofort eine Ballonfahrt angesetzt. Die Passagiere mussten nicht lange dazu überredet werden und auch die Verfolger waren schnell gefunden. Allerdings machte das Wetter wieder einen Krimi daraus den am Morgen des 16.02. sah es noch nicht so nach einem tollen Wintertag mit Sonnenschein aus. Alles war grau in grau und ein Blick auf die Satelittenbilder bestätigten auch den vorhandenen Hochnebel (genau entlang der Albkante und wie üblich auch entlang der Donau). Am späten Vormittag wurden dann die blauen Löcher am Himmel immer größer und der Nebel verzog sich. Einer meiner Passagiere, ein Journalist der Geislinger Zeitung, hat einen Kurzen Bericht zu seiner Ballonfahrt verfasst welcher am 18.02. in der Geislinger Zeitung erschienen ist. Siehe anhängende PDF´s.
GZ 18022010_1 GZ 18022010_2 06.01.2010 König Ludwig Motgolfiade in Eisenberg / Zell
Erster Termin ist für uns immer die KöLu Montgolfiade in Eisenberg/Zell. diese fand heuer von 04.-06.-01. statt. Leider konnten wir die ersten zwei tage nicht teilnehmen da wir arbeiten mussten, aber den 06.01. liesen wir uns nicht entgehen. Leider waren die Prognosen für den Tag nicht so toll, allerdings sollte sich direkt am Alpenrand ein kleines Loch mit einigermaßen guten Bedingungen bilden und so waren wir guter Dinge. Da man ja nicht mit leerem Magen Ballonfahren soll (Die Passagiere verschrecken immer wenn der Magen so laut knurrt) haben wir uns im Burghotel Bärem, dem Hauptsponsor der Veranstaltung, noch mit einem zünftigem Weißwurstfrühstück gestärkt. Leider lies das Wetter nur eine kurze Fahrt von rund 45 min. zu. Trotzdem war diese Winterballonfahrt für alle Beteiligten wieder eine sehr schöne Erfahrung und so freuen ir uns alle auf eine baldige Fortsetzung des Winterballooning im herrlichen Allgäu.
30.10.-01.11.09 2. Herbststammtisch des BSC-Voralpenland
e.V.
Der BSC-Voralpenland e.V. aus
Eglofs lud uns zu seinem 2. Ballonherbststammtisch ein. Das vorgesehene
Programm der Eglofser-Ballonfahrer war wieder einmal sehr reichhaltig. Außerdem
waren auch noch die ein oder andere Ballonfahrt geplant.
Als Treffpunkt war Freitagabend
der Dorfplatz in Eglofs unser Ziel. Nach Einbruch der Dunkelheit wurde hier zum
Auftakt des Herbststammtisches ein Modellballonglühen von Frank Schnelle und
seinem Team geboten, welches die imposante Feuerschow von Sabine Schuwerk und
ihren Freundinnen ideal umrahmt hat. Im Anschluss
traf man sich im Dorfstadel von Eglofs um eine tolle Ballonfilmvorführung zu bestaunen. Gezeigt wurde ein Film über den
Eglofser Feuerzauber, über Winterballonfahren bei der König-Ludwig-Montgolfiade
in Seeg und über die Premiere der Weltneuheit Ballon-Trekking im Allgäu, einer
Mischung aus Ballonfahren und Zurückwandern zum Ausganspunkt. Eine ganz tolle
Geschichte!
Für den Samstagmorgen stand
eine Ballonfahrt auf dem Plan. Getroffen hat man sich um 9:00 Uhr bei der
Ballonwindrose in Eglofs. Insgesamt 6 Ballonteams konnten sich zu so früher
Zeit von ihren warmen Betten trennen. Nach kurzer Wetterinformation durch den
1. Vorsitzenden des ortsansässigen Ballonsportclubs Helmut Scheuerle, machten
sich die anwesenden Ballonteams auf, geeignete Startflächen für Ihren
Ballonstart zu suchen. Zwei Teams des BSC-Voralpenland starteten unweit des Ortskerns
von Eglofs. Die beiden Teams hatten bei Ihrer Ballonfahrt auch ein Fernsehteam
des Bayerischen Rundfunks mit an Bord, welches hier ein Bericht über das Ballontrekking
drehte.
Nach unserm Start durchstiegen
wir diverse Luftschichten, so dass wir in der Höhe einen Traumhaften Blick auf
den hinter uns liegenden Hochnebel und einen unendlichen Blick in die Alpen genießen
durften. Für uns Albkantenballonfahrer immer was ganz besonderes. Unsere Fahrt
führte uns nördlich von Isny, wo wir dann nach rund eineinhalb Stunden bei
herrlichstem Sonnenschein gelandet sind.
Samstagnachmittag und Sonntagfrüh
waren auch noch Ballonfahrten möglich. Einige Teams nutzen auch diese
Gelegenheit. Unser Team nutze allerdings das herrliche Wetter um im nahe
gelegenen Wangen noch ein wenig zu bummeln und die schöne Altstadt zu
bestaunen.
Das Wochenende ging mal wieder
viel zu schnell vorüber. Für uns steht aber fest, dass das nicht unser letzter
Besuch bei unseren Eglofser Ballonfahren war. Geplant ist schon jetzt ein
Wochenende zum Winterballooning und natürlich zum 1. Mai 2010 zum nächsten
Eglofser Feuerzauber wieder ins Allgäu zu fahren. Bis dahin…
23. – 25. Oktober 2009 Wanderwochenende am Hochgrat
Wir trafen uns am letzten
Oktoberwochenende bei Lydia und Wolfgang auf der Unterhorbach Alpe zum wandern.
Kaum am Parkplatz der Hochgratbahn angelangt fing es auch schon an zu regnen.
Gott sei Dank lies der Regen dann auch wieder ein wenig nach, so dass wir
unseren Aufstieg zur Unterhorbach einigermaßen trocken bewältigen konnten. In
gewohnter Manier wurden wir dort von Lydia mit einem Willkommensobstler in Empfang
genommen. Der Freitagabend wurde dann in herrlich warmer Almstube bei Kerzenlicht
verbracht.
Der Samstag sollte laut Wettervorhersage richtig schön
werden. Und so war es auch. Wir konnten dann nach einem zünftigen Frühstück
gestärkt und bei herrlichem Wanderwetter den Berg erklimmen. Wie auch schon in
den vergangenen Jahren blieben wir aber in der Oberlauchhütte hängen. Die
mittlerweile fast schon zu guten Freunden gewordenen Wirtsleute freuten sich,
ebenso wie wir, auf das Wiedersehn.
Gut gelaunt machten wir und dann so langsam wieder an den
Abstieg zu unserer Unterkunft. Wolfgang und Ralph gingen mit unserem Gastgeber
noch ein Stück tiefer zu Unterlauchhütte, wo Sie mittels Tragegestellen und
Rucksäcken frische Getränke mit auf die Hütte nahmen. Als die Drei mit dem
neuen Proviant an der Horbachalpe ankamen wurden Sie bereits mit herrlich duftendem
Kaffee welcher bereits auf dem vor der Hütte stehendem Tisch bereitgestellt war, empfangen.
Gegen Abend hat sich Mister Herbert Erne, der schnellste Akkordeonspieler
des ganzen Allgäus, noch angekündigt. Als Herbert an der Hütte angelangt war wurden
die mittlerweile schon legendären Kasspatzen von Lydia aufgetischt. „So ebbes Guats
gibt´s nur auf der Unterhorbach!“
Drauf folgend gab es einen lustigen und geselligen Abend mit
viel Akkordeonmusik alla Herbert und Gitarrenbekleitung
durch Kurt. Leider ging dieser herrliche Tag rasend schnell zu Ende.
Am Sonntag hieß es nach erneut zünftigem Frühstück und Reinemachen
der Hütte Abschied nehmen von unserem schönen Wanderwochenende am Hochgrat. Bei
unserem Abstieg nahmen wir das durch uns entstandene Leergut wieder zurück an
die Unterlauchalpe. Ganz schön anstrengend so ein Marsch mit seinem eigenen
Gepäck und Zusatzgepäck in Form von Bier- und Sprudelkisten. Tja, alles nicht so
einfach wenn man nicht mit dem Auto bis direkt vor die Hütte fahren kann. Aber
es hat auch was Gutes. Man genießt dadurch jeden Schluck des Getränkes welches
man auf der Hütte trinkt….
Vielen Lieben Dank an Lydia und Wolfgang für Eure Einladung
und die Mühen die Ihr durch uns hattet.
16.-18.10.09 Mit den Heidenheimer
Ballöner zum 2. Mal im Schwarzwald
Vom 16.-18.10.09 traf sich eine kleine Gruppe von 7
Personen zu einem gemütlichen Wochenende im Schwarzwaldhaus nähe Alpirsbach.
Das Wetter verspricht im Vorfeld leider nicht so toll zu werden. Man merkt deutlich,
dass der nahende Winter vor der Tür steht. Steifer Wind Temperaturen um die 8°C
und gelegentlich auch Regen. Auf der einen Seite ist es auch gut so, so
brauchen wir schließlich kein schlechtes Gewissen haben, dass wir nicht Ballon
gefahren sind. Damit es im Schwarzwaldhaus auch schön gemütlich und warm ist,
sind Michi und Ralph bereits am Do. vorgefahren und haben kräftig eingeheizt.
Am Fr.-Nachmittag kam dann der Rest nach. Um die Ankunft
für die Nachzügler so angenehm wie möglich zu machen wurde Kaffee und
frischgebackener Kuchen gereicht. Nach der Schlafgemachverteilung folgte eine
kurze Hausführung für Hans Peter und Christa, die zum ersten Mal mit im
Schwarzwald sind.
Am Abend gab es einen deftigen Bausatz-Wurstsalat (Käse,
Schwarzwurst und Zwiebel extra), der mächtig Durst machte. Samstagfrüh wurde
ausgeschlafen und ausgiebig gefrühstückt. Um nicht die ganze Zeit im Haus zu
verbringen, fuhren wir nach Freudenstadt zum Bummeln. Leider war es da alles
andere als angenehm. Nass, Kalt mit Schneegraupel und einem grässlichem Wind trieb es
uns wieder zurück in unsere warme Stube. Die einen nutzten den Nachmittag für
ein Verdauungsschläfchen, die anderen gingen spazieren oder lasen Zeitung. Nach
einem sehr reichhaltigen Nachtessen wurde der Abend bei Wein und Bier erneut
sehr lang.
Am Sonntagmorgen wurden wir durch unseren eigentlichen
Langschläfer Kurt mit einem tadellos gedeckten Frühstückstisch überrascht. Das
Wochenende im Schwarzwald ging nun auch schon so langsam seinem Ende zu.
Es war wieder einmal sehr schön im schwarzen Wald auch wenn
das Wetter dieses Mal nicht so mitgespielt hat.
Wir alle freuen uns schon auf ein nächstes Mal in 2010.
13.10.09 Ballönerausflug nach Gundremmingen ins AKW
Bei den Ballonfreunden Bad Überkingen dreht sich nicht alles
nur ums Ballonfahren, sondern durchaus auch um andere Dinge. Bei der diesjährigen
Freundschaftsfahrt in Lauingen kam die Idee auf, doch mal eine Führung im
Atomkraftwerk in Gundremmingen zu organisieren.
Gesagt, getan! Gleich auf Anhieb fanden sich insgesamt 7
Interessierte (Es wären noch deutlich mehr gewesen, wenn nicht ein Mindestalter
von 18 Jahren eingehalten werden musste).
2 Monate im Voraus, musste der Termin, aufgrund sehr großer
Nachfrage, bereits fest gemacht werden. Am 13. 10. 09 um 13:00 Uhr war es dann
soweit. 7 Mann hoch standen wir pünktlich vor dem Info-Zentrum des Kraftwerks,
wo wir schon mit offenen Armen empfangen wurden.
Nach einer sehr ausführlichen Einweisung in die
Wirkungsweise des Kraftwerkes ging es dann direkt in auf das eigentliche
Kraftwerksgelände. Nach Abgabe der Ausweise, gründlicher Personenüberprüfung und
entsprechender Einkleidung führte der Weg direkt durch das Reaktorgebäude, das Maschinenhaus
und letztlich auch in die Kühltürme. Alles sehr interessant und durch unsere
Begleitpersonen hervorragend und genau erklärt.
Da die gesamte Kraftwerksführung rund 4 h gedauert hat,
einigte man sich kurzerhand den Abend mit einem Besuch beim Bertl im
Vesperstüble in Gussenstadt ausklingen zu lassen.
Alle waren sich einig, solche Unternehmungen müssen mehr und
öfters durchgeführt werden.
Mal sehn was die Zeit so bringt…
Bild der Gruppe
02.10.09
Ballonfahrt mit Kindern der Bodelschwingh-Schule Geislingen
Es war
mal wieder an der Zeit mit Schülern der Bodelschwingh-Schule Geislingen etwas
ganz besonderes zu unternehmen.
Nachdem
ich vor vielen Jahren mit der Abschlußklasse einen Besuch im Naturtheater
Heidenheim gemacht und mir dieser Ausflug sehr gut gefallen hat musste es nun
etwas ganz anderes sein. Es musste etwas sein, was für die Schüler was ganz
besonderes darstellte.
Da kam die Idee, den Schülern mein Hobby, man kann
schon fast sagen, meine Leidenschaft, nämlich das Ballonfahren in Form einer
gemeinsamen Ballonfahrt anzubieten.
Es war
nun an der Zeit diese Idee in die Tat umzusetzen.
Und so
schlug ich diese Idee dem Schulleiter der Bodelschwingh-Schule vor. Leider gab
es bei dieser Idee ein etwas größeres Problem. Ich konnte leider nur 3 Personen
bei der Ballonfahrt befördern. Aber wie die Auswahl treffen? Wer war geeignet?
Wie den Kontakt zu den Eltern herstellen?
All
meine anfänglichen Probleme und Bedenken, wurden im Gespräch mit dem
Schulleiter immer kleiner. Um die Auswahl der Schüler und den entsprechenden
Kontakt zu deren Eltern, wollte sich die Schule kümmern. Einfach klasse, dieses
Angebot. Der erste Schritt war somit getan.
Kurz
vor den Sommerferien meldete sich dann eine Lehrerin bei mir. Ich bot Ihr an,
Sie in der Schule zu besuchen um über den Ablauf zu sprechen bzw. doch im
Vorfeld mal bei einer Ballonfahrt dabei zu sein um den Ablauf live mitzuerleben
und um mich dabei besser kennen zu lernen. Gesagt - getan, Die Lehrerin fuhr
mit im Ballon und was soll ich sagen. Ich denke Sie war begeistert.
Nach den
Sommerferien war es dann soweit. Es stellte sich heraus, dass ich als
Passagiere 2 Schüler und deren Lehrerin im Korb haben würde. Als Termin wurde
der 2. Oktober ausgemacht. Leider war das Wetter nicht ganz so perfekt... aber
allemal gut für eine Ballonfahrt. Der Wind trieb uns in einer knappen Stunde von
Bad Überkingen nach Hinterdenkental. Die Landung erfolgte, mangels Wiesen in
Fahrtrichtung, mitten in einem Acker. Um den Ballon wieder abbauen zu
können wurde er aus dem Acker zu einer nahegelegenen Wiese getragen. In einem
Acker oder einem frisch bestellten Feld wird, wenn es irgend geht bei uns kein
Ballon zusammengelegt. Es liegt uns allen sehr am Herzen bei der Landung keinen
Schaden anzurichten und wenn doch mal in einem Feld gelandet werden muss, dann
sollte der Schaden für den Landwirt wenigsten so gering wie nur irgend möglich
ausfallen. Nach getaner Arbeit folgte wie nach jeder Ballonfahrt noch die Taufe
mit anschließender Erhebung in den Ballöner-Adelsstand
Ein
toller und erlebnisreicher Tag ging mit einem wunderschön beleuchteten Himmel
seinem Ende zu.
Für uns,
und ganz speziell für mich, wieder mal eine Erfahrung der ganz besonderen Art.
Mir hat diese Ballonfahrt mit den Schülern der Bodelschwingh-Schule richtig
Spass gemacht. Bleibt mir nur zu hoffen, dass es meinen "ganz besonderen
Passagieren" auch so gefallen hat.
Glück Ab
und allzeit gut Land.
19.09.2009 Auto-Trial des AC-Helfenstein im Steinbruch Drackenstein
Der Drackensteiner Steinbruck war vergangenes Wochenende wieder Schauplatz eines Autotrials. Für uns eine Veranstaltung die mit unserem Sport nichts zu tun hat. Denoch besuchten wir dieses Event, auf das wir bereits letztes Jahr zufällig aufmerksam wurden. Was im letzten Jahr die Neugierde war, was es dieses Jahr das ausdrückliche Verlangen den Autotrialern beim Fahren über Stock und Stein zuzuschauen. Glücklicherweise hatten die für diesen Tag eingplanten Ballonpassagiere abgesagt so dass wir die Schlammschlacht in vollen Zügen geniesen konnten.
Immerwieder ertappt man sich dabei, dass einem der Mund offen stehen bleibt oder man den Kopf schüttelt, weil man es sich nicht vorstellen kann und konnte das Autos solche Passagen überhaupt befahren können. Nie im Traum würde unsereins auf den Gadanken kommen, solche Strecken, die schon zu Fuß mehr als anspruchsvoll waren mit einem Auto zu befahren.
Im Gespräch mit einem Aktiven wurde uns aber sehr schnell klar, dass das was wir da zu sehen bekamen noch lange nicht das Ende der Fahnenstange ist. Ein Ausspruch des Aktiven Motorsportler, der uns allen sicherlich noch sehr lange im Gedächtnis bleiben wird war. "Mit dem Auto geht mehr als zu Fuß!"
So ein bisschen konnten wir uns am dem Samstag davon überzeugen lassen. Auch wenn es uns immer noch schwer fällt, das alles, was wir da gesehen haben überhaupt zu verstehen.
Ein Link zu Bildern dieser Veranstalung folgt in Kürze
21.-23.08.09 Freundschaftsfahrt
Rund um den Hellenstein
Wie
in den vergangenen Jahren hatte der BSC-Hellenstein auch dieses Jahr wieder
seine engsten Freunde zu seiner Freundschaftsfahrt rund um den Hellenstein
eingeladen. 15 Ballonteams hatten sich für die Teilnahme an der Veranstaltung
entschieden. In gewohnter Weise wurde der Freitag zu Anreise, Einchecken und
gemütlichem Beisammensein genutzt. Die
Wetterprognosen für das Wochenende sahen so schlecht nicht aus. So dass für
Samstagfrüh gleich eine Fuchsfahrt angesetzt wurde. 11 Ballonteams konnten sich
aus Ihren Nachtlagern losreisen und standen pünktlich um 5:00 Uhr zum Briefing
im Vereinsheim bereit. Kurzerhand wurden die Passagiere aufgeteilt, um den
Start zur ersten diesjährigen Fuchsfahrt möglichst bald durchführen zu können. Unter
leider noch bedecktem Himmel führte uns die Ballonfahrt über Dettingen/Alb bis
nach Langenau. Die
Bedingungen waren bei dieser Fahrt nahezu ideal für eine Fuchsjagt. Am Boden so
gut wie kein Wind und am Himmel innerhalb von ein paar Metern Höhe
Geschwindigkeiten mit bis zu 30 km/h und Richtungswechsel von ca. 60°. Was will
man als Fuchsjäger mehr? Aufgrund dieser guten Verhältnisse fuhren alle 11
Ballone in einer Linie dem Fuchsballon hinterher. Die Anfahrt zum Fuchs erwies
sich in Bodennähe dann für doch nicht so
einfach und so mussten die Piloten doch noch ein wenig kämpfen und zaubern um
den Fuchsballon zu erreichen. Damit
die Wartezeit bis zur 2. Wettfahrt am Abend ein wenig verkürzt werden konnte
organisierte der BSC einen Besuch in der Greifvogelwarte am Schlossberg. Da zur
gleichen Zeit auch ein Fussballlspiel zwischen Heidenheim und dem FC-Bayern 2
lief und dadurch die Parkplätze am Schlossberg mehr als dünn gesät waren,
wurden die Teams mittels einem Bus direkt zum Schlossberg gebracht und auch
wieder abgeholt. Eine super Idee. Wieder
zurück im Vereinsheim blieb noch kurz Zeit um sich mit Kaffee und Kuchen oder
anderen Leckereien zu stärken bis wieder zum Briefing gerufen wurde. Die Wetterprognossen
waren wieder sehr gut, sodass dem Abendstart auch nichts im Wege stand. In der
Zwischenzeit hatten sich nochmal 3 Ballonteams dazugesellt so dass wir nun mit insges.
14 Ballonen den Luftraum über Heidenheim mit Leben füllen konnten. Die
Heidenheimer Presse bezeichnete dieses Ereignis sogar als „Imposante
Ballon-Invasion über der Stadt Heidenheim“. Erneut
war eine Fuchsfahrt angesetzt. Diesmal ging es grob nach Westen, in Richtung
Steinheim. Zumindest hat es anfänglich so ausgesehen. Über der Weststadt von
Heidenheim hatte der Wind auf einmal ganz andere Vorstellungen von einer
Hauptrichtung und so fuhren die meisten Ballone kreuz und quer über die Stadt.
Mal nach Süden dann wieder nach Norden, usw. Kaum hatten wir uns auf eine
Richtung eingependelt drehte der Wind wieder. Wir
kamen uns vor wie in einer Geisterbahn. Letztlich war das auch der Grund dafür warum
letztlich viele Piloten es relativ schnell aufgegeben hatten, den Fuchsballon überhaupt
zu fangen. Dennoch gelang es einem Piloten seinen Ballon so zu manövrieren um
zumindest in der Nähe des Fuchses zu landen. Beachtliche Leistung bei diesen
Verhältnissen. Die Landeorte der anderen Ballone waren weit um Heidenheim herrum
verstreut. Die einen landeten in Richtung Steinheim, andere noch innerhalb der
Stadt, selbst in der Waldsiedlung bei
Königsbronn wurde gelandet. Alles war vertreten. Nach
der Fahrt ging es dann zurück ins Vereinsheim, wo der Tag und natürlich die tollen
Erlebnisse der Abendfahrt noch bis tief in die Nacht hinein bei angeregten
Diskusionen sowie in lustigen Runden besprochen wurden. Am
Sonntag war dann Ausschlafen angesagt, zumal die Windvorhersagen vor einem sehr
strammen Ostler gewarnt hatten. Somit gab es ab 9:00 Uhr im Vereinsheim ein
gemütliches Frühstück und anschließend die Siegerehrung der durchgeführten
Wettfahrt. Gewonnen hat unsere diesjährige Wettfahrt wiedermal ein Pilot aus
unseren eigenen Reihen. Gerhard Straub war der einzige der an beiden
Wettfahrten markern konnte und hat somit verdient gewonnen. Der zweite Platz
blieb auch in den eigenen Reihen. Ralph Eger, der letztjährige Sieger, konnte
sich diesen Platz mit einer sehr guten Ablage bei der morgendlichen Fuchsfahrt
erfahren. Der dritte Platz ging dann an einen Neuling bei unserer
Freundschaftsfahrt. Er wurde von Ralf Dreyer aus Sonthofen belegt. Wie auch
schon die Jahre zuvor gab es für die Piloten zahlreiche Preise, die von Firmen in
und um Heidenheim gestiftet wurden. Für diese Unterstützung möchten wir uns
hier an dieser Stelle recht herzlich bedanken. Besonders erwähnen möchte ich
hierbei die Fa. Illenberger, unseren Sponsor GEFAKO, hier speziell Getränke Maier, die Metzgerei
Oberhammer für die gute Verpflegung sowie die vielen vielen anderen. Allesamt
Gönner des Ballonsports. Mit
dem Ausklang der Siegerehrung endete dann auch der offizielle Teil unserer
Freundschaftfahrt, die dieses Jahr wieder mal ein großer Erfolg war. Das
durchgängig pos. Feedback aller teilnehmenden Teams bestätigt uns in der Art
und Weise wie wir dieses Freundschaftstreffen planen, organisieren und
letztlich auch durchführen. Eines ist schon jetzt fast sicher. Es wird eine
Fortsetzung unserer Freundschaftsfahrt rund um den Hellenstein geben. Termin
folgt!
RE
5. August 2009 Luftrettung der
besonderen Art.
Bei einer Ballonfahrt über die
Alb ist unserm Piloten Ralph auf der Suche nach einer geeigneten Landfläche im
Bereich Türkheim/Oppingen, ein am Waldrand abgestelltes Fahrzeug aufgefallen.
Bei genauerem Hinsehen entdeckte er, ca. 20 Meter vom Auto entfernt, eine am
Boden liegende Person. Aufgrund
der noch zu hohen Fahrtgeschwindigkeit konnte im dem Bereich nicht gelandet
werden, sodass über Funk die Verfolger, die sich nur unweit vom Ballon befanden
informiert und gebeten wurden, zu dem Fahrzeug hinzufahren und nach dem Rechten
zu schauen, ggf. auch erste Hilfe zu leisten bzw. die Rettung zu informieren.
Es stellte sich nachher heraus, dass es sich bei der am Boden liegenden Person
um einen ca. 70 jährigen Mann handelte der unweit von seinem Auto gestürzt ist
und sich aus eigener Kraft nicht mehr erheben konnte. Laut Aussagen des Mannes lag dieser bereits schon
seit ca. 1 Stunde auf dem Waldboden. Dem Mann wurde wieder auf die Beine und zu
seinem Auto geholfen. Eine weitere Hilfeleistung lehnte er aber entschieden ab
und so machten sich die Verfolger wieder an ihre eigentliche Arbeit den Ballon,
der dann doch noch bis nach Bad Ditzenbach gefahren ist, zu bergen.
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