Lorraine Mondial Air Ballons in Chambley (F)

Gemeinsam mit unmengen von Ballonen am Himmel zu sein das wärs doch, Oder?

Und das in Europa und nicht in New Mexico. Gesagt getan. Mit einer befreundeten Ballonpilotin und deren Ballon bin ich mit nach Chambley in Frankreich gefahren um an der der größsten europäischen Ballonveranstaltung teiluzunehmen.

Da wir erst am Mittwoch den 29.07. in Frankreich angereist sind, waren wir leider nicht Teil des schwebenden Weltrekordes, der dieses Jahr am Sonntagmorgen mit sage und schreibe 433 Ballonen, der sog. "great Line" erziehlt wurde. Schade. Aber wir haben es trotzdem geschafft mehrmals mit mehr als 400 Ballonen gleichzeitig am Himmel zu sein. Einfach der Wahnsinn und unbeschreiblich.

Was für mich ebenso ein riesen Highlight war, das war die Organisation dieser Veranstaltung. Trotz der unmengen von Personen und Ballonen gab es kaum ein Geschiebe und gedrucke, weder beim Briefing noch auf dem Startplatz und selbst beim Gastanken war alles der Französsischen Gelassenheit geschuldet. Genial und fazinierend.

 Bilder aus Lorraine und Kevelaer siehe Fotoalbum

Unverwechselbar Kevelaer 2015

Bereits zum einundzwanzigsten mal lud das Stadtmarketing Kevelaer zum Ballonfestival in die Pilgerstadt.

Zweiundzwanzig Ballonteams und zwei Luftschiffe haben sich angemeldet um am schönen Niederrhein Ballon zu fahren .Wir sind bereits am Donnerstag den 9. Juli Angereist beim gemeinsamen Grillabend bei Maria im „Einstein“ in Xanten hatten sich drei Ballonteams gleich kurzerhand dazu entschlossen bereits am Freitagmorgen eine Ballonfahrt zu unternehmen. Der Mitveranstalter des Festivals, Micha Krämer, hatte uns kurzerhand einen seiner Startplätze dazu zur Verfügung gestellt.. Unser Start erfolgte in Sonsbek und es ging recht langsam in Richtung Alpen. Ja richtig gelesen. Es ging in Richtung Alpen. Sprich ich habe am Niederrhein eine Alpenüberquerung anvisiert. Leider ist der Wind eingeschlafen so dass ich doch noch vor Alpen landen musste. Also hat es mit der Alpenüberquerung am Niederrhein nicht geklappt. Im nächsten Jahr vielleicht.

Am Freitagmittag hieß es dann offiziell in Kevelaer am Veranstaltungsgelände einchecken.

Akribisch genau wurden die Unterlagen der Teilnehmer geprüft.

Nach eingehender Wetterstudie erfolgte gegen 17:30 Uhr das erste Briefing. Und der Wind wehte genau in Richtung Flughafen Niederrhein.

Die Lotsen des Flughafen gaben dem Veranstalter ein Zeitfenster bis 21:00 Uhr dann müsse der Anflug wieder frei sein.

Scheint machbar zu sein, zumal einer der Lotsen im ersten Ballon mitfuhr und ständig Kontakt mit dem Turm in Weeze hatte. Um die Ballone entsprechend anzuweisen. Eine tolle Sache!

Also aufrüsten und die Ballone abfahrfertig machen um so bald wie möglich starten zu können. Und dann folgte eine geniale Fahrt. Die Hautrichtung ging zwar in Richtung Flughafen aber so was von kreuz und quer, dass so manche Landeanfahrt zu Haare raufen war, denn es konnte sein, dass man zum Teil flott auf einen möglichen Landeplatz zufuhr aber dann kurz vorher einfach im 90 Grad Winkel abbog, oder wie es mir erging sogar wieder auf gleichem Wege zurück fuhr. Spaßige Geschichte kann ich da nur sagen...

Letzt endlich haben aber alle ein geeignetes Plätzchen zum Landen und einpacken gefunden. Egal ob auf einem Feldweg zwischen Spargel und Mais oder am Vorplatz des Flughafenterminals ein Ballon landete sogar innerhalb des Flughafengeländes. Ob hier allerdings der Betreiber bzw. die Sicherheitskräfte so begeistert waren, entzieht sich meiner Kenntnis.

Kaum zurück am Platz, hieß es dann wieder Aufrüsten und zum Ballonglühen bereitmachen.

Es folgte ein tolles Ballonglühen am Hülspark, welches von den Zuschauern mit mächtig Applaus belohnt wurde.

Die Samstagstarts mussten leider aufgrund des zunehmenden Windes entfallen. So dass erst mal Ausschlafen angesagt war.

Der Veranstalter, das Stadtmarketing Kevelaer, hatte tolle Rahmenprogrammpunkte ausgewählt. Unter anderem eine Orgelbau- bzw. eine Stadtführung, so wie eine Führung mit einem Lotsen vom Turm Weeze über den Flughafen Niederrhein, und div. Anderes. Also für jeden was dabei. Mein Team und Ich haben uns für den Flughafen entschieden. Wir wurden der letzten von drei Gruppen zugeteilt, was sich aber für uns als äußerst pos. herausgestellt hatte. Markus unser Türmer erklärte zeigte beantwortete was das Zeug hielt. Er hat das so Super gut gemacht. Einer der Highlights war unter Wahrung aller Sicherheitsbestimmungen die direkte Nähe bei den starteten und landenden Maschinen an der Piste 270. Hammer-Genial!  So einen tollen Einblick in einen Flughafenbetrieb hatten wir alle noch nie erfahren. Unser Aller Dankeschön nochmal auf diesen Wege speziell an Ihn.

Beinahe hätten wir das Abendbriefing verpasst, allerdings war bereits im Vorfeld zu vermuten, dass es aufgrund des vorherrschenden Windes auch am Abend keinen Start geben wird. Und so war es dann sehr zum Leidwesen der Zuschauer und möglichen Fahrgeste auch. Aber die Sicherheit geht eben vor. Für die Festivalteilnehmer bedeutete das dann aber auch dass das gemeinsame Spanferkelessen im Theater und Bühnenhaus deutlich nach vorne verlegt werden konnte.

Am Sonntag hieß es dann bald schon wieder Abschied nehmen, denn wir hatten ja noch gute 550 km zu fahren.

Danke an den Veranstalter für das erneut tolle Festival.

Wir kommen auf jeden Fall nächstes Jahr wieder wenn die unverwechselbare Stadt Kevelaer wieder zum Ballonfestival einlädt.

 

Spirit of Ballooning...

Hallo lieber Ralph und das großartige Verfolgerteam,

Ihr habt uns allen ein unvergessliches Erlebnis beschert.

Ich werde auf jeden Fall lange davon zehren können und allen und jedem davon erzählen wie wunderschön diese Ballonfahrt war.

Ihr wisst ja dass es die erste Fahrt für uns war und unsere Augen haben noch ganz lange gestrahlt.

Ich wünsche Euch auf jeden Fall immer so gute Bedingungen auf dass Ihr noch viele Menschen glücklich machen könnt.


Wir die Ballonfreunde Bad Überkingen möchten uns auf herzlichte für diese Worte bedanken. Genau das ist der Spirit of Ballooning den wir pflegen!


Erneut kleiner Bericht in der GZ...

Eine Ballonfahrt im April dieses Jahres hatte mal wieder nicht nur begeisterte Mitfahrer sondern auch noch einen schönen Bericht in der lokalen Presse zur Folge.

Lest selber:  GZ-Bericht


Imagefilm des Landkreises Göppingen

seit gestern ist er offiziell der Imagefilm des landkreis Göppingen, wir haben mit einem Kamarateamim Korb bei Ballonfahrt über den Landkreis mitgewirkt, sehr stolz sind wir über die im Film verwendeten Sequenzen und dass wir bei diesem tollen Projekt mitwirken durften

Wir findern der Film ist überraschend toll geworden und und er mach Lust auf mehr...

Auf Überraschend Mehr Landkreis Göppingen ...

Überzeugt euch selber.

http://www.landkreis-goeppingen.de/,Lde/start/Landkreis/Ueberraschend_BESSER_.html

Sommer der VerFührungen 2014

Beim 10 Jährigen Sommer der VerFührungen sind die Ballonfreunde Bad Überkingen in Zusammenarbeit mit der Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf mit von der Partie.

Das Thema sollte sein „Ballon & Rad (er)fahren“. Die Grundidee hierzu, nämlich das sog. Ballontrekking  lieferte Helmut Scheuerle vom Ballonsportclub Voralpenland e.V., ein guter Freund der Ballonfreunde Bad Überkingen. Besten Dank, dass wir diese Idee verwenden durften.

Wieso „Ballon & Rad (er)fahren“? Es ist eigentlich ganz einfach erklärt. Das Sommerprogramm „Sommer der VerFührungen“ ist eine Aktion unserer Region und soll diese mit verschiedenen Programmpunkten, wie z. B. Heilkräuterführungen am Albtrauf, Besichtigungen von regionalen Firmen, Großbaustellen, Höhlen, geführte Touren zu Fuß, mit dem Rad ,sogar mit dem Motorrad, und vielem mehr, den Interessierten näherbringen was man alles in der Albtraufregion so anstellen und machen kann. Das diesjährige Programmheft umfasst mal eben schlappe 44 Seiten! Und was liegt da näher als, unsere wunderschöne Gegend zuerst mit dem Ballon von ober zu betrachten und anschließend den Rückweg mit einem Pedelec anzutreten. Die Räder wurden in den leeren Ballonanhängern zum Landeplatz gefahren und dort unseren Passagieren überreicht

Aus einem anfänglich und ganz vorsichtig angedachten einzelnen Termin, wurden schlagartig  4 Termine, welche dann sogar mit jeweils 2 Ballone vollständig ausgebucht waren. Wahnsinn! Aber das Wetter spielte uns ein wenig einen Strich durch die Rechnung. Und so konnten leider nur an zwei Terminen gefahren werden. Am ersten Termin hatten unsere Gäste sogar richtig Pech, denn sie sind bei der Rückfahrt in einen kräftigen Regenschauer gefahren zusätzlich zwang dann ein technischer Defekt, die Gruppe zur Aufgabe und bat um Abholung. Natürlich boten wir diesen Service auch so dass letztendlich alle wieder wohlbehalten am Treffpunkt ankamen.  Da es sich schon abzeichnete dass der letzte Termin auch ins Wasser fallen würde haben wir kurzerhand am 3. Termin noch einen 3. Ballon samt Crew von unseren Freunden dem BSC-Hellenstein e.V. angefordert und haben dann mit drei Ballonen eine traumhafte Ballonfahrt über den Albtrauf. Unsere Gäste waren schlichtweg begeistert.

Die Rückfahrt mit den Pedelec  erfolgte dann über den Filstalradweg zurück nach Überkingen. Einer der Radler bat darum sein Pedelec noch ein Weilchen weiter zu nutzen und fohr damit dann noch nach Nellingen und wieder zurück.

Alles in Allem eine tolle Aktion der Erlebnisregion schwäbischer Albtrauf e.V. welche wir jederzeit bereit sind zu wiederholen.

 


Freundschaftstreffen Rund um den Hellenstein 2014

14 externe Ballone haben sich dieses Jahr zu der Freundschaftsfahrt Rund um den Hellenstein in Heidenheim an der Brenz vom 18.-20.07.2014 angemeldet. Mit den 4 eigenen Ballonen des BSC-Hellenstein e.V. ergab dies ein stattliches Starterfeld von gesamt 18 Ballonen. Erstmalig wurde heuer diese Veranstaltung nicht mehr unter der Regie des langjährigen Vereinsvorsitzenden Hans Peter Lossmann sondern unter der Führung von Ralph Eger und einem extra dafür auserkorenem Team durchgeführt. Und so ergab es sich auch, dass zu den vergangenen Jahren kleine Änderungen im Ablauf stattgefunden haben. Zum Beispiel wurde auf eine Wettfahrt verzichtet. Auch die Passagierzuteilung auf die Ballone erfolgte nach einem neuen Schema. Aber das nur am Rande.

Das Motto der Veranstaltung sollte auch dieses Jahr wieder ganz oben stehen. Freundschaftsfahrt soll heißen, dass hier Freundschaft und nicht Wettkampfstress gelebt wird. Mit ein Hauptgrund für mich, die letztjährigen durchgeführten Fuchsfahrten gänzlich wegzulassen.

Freundschaftsfahrt bedeutet nach unserer/meiner Auffassung nicht nur die Freundschaftspflege zu Altbekannten, sondern wir möchten auch neue Freundschaften aufbauen und gewinnen, und so konnten wir dieses Jahr zwei neue Teams aus der Schweiz um die Piloten Martin Steinmann und Hans Leuthold, Matthias  Schlegel mit Anhang aus der Stuttgarter Ballonsportgruppe, Martin Buchenberg aus Sonthofen und Wolfgang Oberloher aus Altötting in unseren heiligen Hallen als Neulinge begrüßen.

Matthias Schlegel reiste bereits am Donnerstagabend an und machte gleich mit Mareike Eger am Abend eine schöne Ballonfahrt durch das Eselsburger Tal. Weil Matthias die Gegend so gefallen hat wurde auf Freitagmorgen spontan eine Ballonfahrt in den Sonnenaufgang angesetzt. Dieses Mal mit zwei Ballonen. Damit dieses überhaupt zu bewerkstelligen war hatte die „Jugend“ des BSC sich hierfür kurzerhand frei genommen. Tolle vereinsübergreifende Jugendarbeit würde ich sagen!

Am Freitagnachmittag wurde dann so nach und nach alles für das große Fest vorbereitet damit unsere Gäste so langsam eintreffen konnten. Obwohl am Freitagabend ebenso geniales Ballonwetter herrschte hielten sich alle an den durch mich vorgegebenen Programmablauf (Ich muss fairerweise zugeben, dass es auch mir schwer gefallen ist diesen einzuhalten). Und so traf man sich nach dem Einchecken um 20:00 Uhr zum Generalbriefing. Hier wurde auf die Besonderheiten in und um Heidenheim hingewiesen und auch gleich ein kleiner Forecast auf das Wettergeschehen am Samstagmorgen gegeben. Anschließend gab es noch ein kleines Vesper in Form von warmen Fleischkäse und Salate. Der Freitagabend dauerte dann nicht so lange, da am Samstagmorgen um 4:45 Uhr schon das Frühbriefing angesetzt war.

Das Briefing zu früher Stunde verlief kurz und knackig, so dass sich die Teams kurz darauf zum Startgelände im Brenzpark aufmachen konnten. Es folgte eine traumhafte Frühfahrt in den jungen Tag. Mit kräftigen Winden an der ausgeprägten Inversion ging es mit rund 20 kt über den Albtrauf bei Heubach. Die meisten der 18 Teams landeten dann sicher im Großraum Schwäbisch Gmünd. Nach Ablieferung der Passagiere und der Ankunft im Ballönerheim gab es erst mal ein deftiges und ausgiebiges zweites Frühstück für die Teams, und dabei wurden gleich die Erfahrungen dieser wunderschönen Frühfahrt untereinander ausgetauscht.

Um die warme Mittagspause etwas mit Leben zu füllen hatte der Veranstalter angeboten in den Tiefen Stollen, einem Besucherbergwerk in Wasseralfingen einzufahren. 26 Gäste ließen sich diesen Event nicht entgehen. Im Berg herrschen im Vergleich zu draußen, wo es um die 32°C warm war, angenehme 11 Grad. Als wir nach rund 1,5 stündiger Führung wieder aus dem Berg ausfuhren traf uns aufgrund des echt krassen Temperaturunterschieds beinahe der Schlag!

In der Zwischenzeit wurde von den Helfern des Festlesausschusses in der Ballonhalle bereits Kaffee und Kuchen vorbereitet. Ein Kommentar unserer Schweizer Gäste, welchen ich einfach mal so stehen lassen will, war „das ist ja wahnsinnig was da alles aufgefahren wird, …. und jetzt kommen da noch mehr Kuchen! So etwas haben wir in unserem langen Ballönerleben noch nicht erlebt und gesehen! Das ist EINZIGARTIG!“

Nach der Stärkung mit Kaffee und Kuchen ging es nach kurzem Briefing erneut zum Startplatz um unter sehr heißen Temperaturen (zum Glück hatten wir dieses Jahr nicht so viele Passagiere) die Ballone aufzurüsten. Die anschließende Fahrt verlief im Groh genau wie die morgendliche Fahrt. Gleiche Windrichtung nur etwas langsamer. Allerdings nur im Groh. Denn wer es trotz der warmen Temperaturen gewagt hatte hoch aufzusteigen konnte in Heidenheim sogar eine sog. Box fahren. Und es gelang tatsächlich dem Stuttgarter Jungpiloten Benedikt Munz wieder auf dem Startplatz im Brenzpark zu landen. Respekt, Respekt, tolle Leistung!

Kaum zurück von der Ballonfahrt wartete in der Ballonhalle auch schon wieder das Essen auf die hungrigen Veranstaltungsteilnehmer. Ich möchte hier mal ein riesengroßes Dankeschön an Christoph Schindzelorz und sein Festlesteam aussprechen, welches unermüdlich vom Aufbau am Freitag  bis zum Abbau am Sonntag fast rund um die Uhr geackert hat um unsere Gäste zufrieden zu stellen und zu versorgen. Mir ist schon bewusst, dass dieses ein schwacher Trost für die geleistete Arbeit ist, aber Ihr wurdet von allen teilnehmenden Teams mehr als gelobt und für Eure Arbeit sehr bewundert! Ihr seid einfach der Wahnsinn und mit solch einer starken Mannschaft im Rücken kann kommen was will, da wird jede Situation gemeistert!

Für Sonntagmorgen hatte sich dann nur noch ein Team aufgemacht eine abschließende Ballonfahrt im Heidenheimer Raum zu machen. Die anderen Teams hatten es vorgezogen lieber gemeinsam und gemütlich den Samstagabend ausklingen zu lassen. Die Stuttgarter Truppe riss das Ruder dann irgendwann an sich und so wurde noch ausgiebig musiziert und gesungen bis weit in die Nacht hinein.

Als kurzes Resümee zu meiner ersten organisierten Ballonveranstaltung, kann ich aufgrund der mir durch die Teams mitgeteilten Rückmeldungen wie  „so etwas gibt es in der Schweiz nicht und wäre auch nicht denkbar“,“ in ganz Deutschland habe ich so eine Veranstaltung noch nicht erlebt“, „das sucht vergeblich Seinesgleichen“;  „einfach Klasse“, „hier in Heidenheim erfährt man die Bedeutung des Wortes Freundschaft“, schon ein wenig stolz  sagen, dass trotz den ein oder anderen unrunden Abläufen es alles in allem eine TOP-Veranstaltung war.

Danke an alle Helfer und an die Teams, denn nur durch Euch wurde es letztendlich zu diesem TOP-EVENT!

 Ralph E.


Dreikönigstreffen der Ballonfahrer in Isny (03.-06.01.2014)

Seit langer Zeit hat es uns heuer mal wieder zum Dreikönigstreffen ins Allgäu verschlagen.

Gleich mit zwei Ballonen reisten wir an,  Mareike mit dem GEFAKO und ich mit dem BOSCH-Ballon. Auch einen unserer Schüler hatte es sich nicht nehmen lassen mit nach Isny zu kommen um mit mir die ein oder andere Ausbildungsfahrt dort zu machen. Doch leider hatte das Wetter was dagegen. Regen und Wind vermasselte uns dieses Vorhaben so dass wir die Zeit anderweitig nutzen mussten. Zum Beispiel mit kurzen Ausflügen zum Skywalk nach Scheidegg  bzw. in die Therme nach Oberstaufen oder wir nutzten die Zeit um einfach alte Bekannte in der Region zu treffen.

Der Veranstalter Helmut Seitz organisierte dann zusätzliche nette Ballönerabende bei denen wir in gemütlicher Runde nett zusammen saßen.

Der Haupttag fiel dann wetterbedingt auf den 06.01. an dem auch traumhaftes Ballonwetter herrschte. Da es in unserem Team an diesem Tag aber an einem zusätzlichen Verfolger mangelte entschlossen wir nur mit einem Ballon zu starten.

Mareike hatte in den gefahrenen 90 min. mit dem Ballon locker die Strecke Isny -  Kaufbeuren bewerkstelligt und somit eine traumhafte Allgäuballonfahrt  über die Adelegg und Kempten gemacht. Die Mitfahrer, allesamt Teammitglieder, waren hoch begeistert.

Gerne kommen wir im nächsten Winter wieder nach Isny um von dort aus zu wunderschöne Ballonfahrten über das Allgäu zu starten.


Jahresabschlussfahrten 2013 im Allgäu

Das Wetter meinte es mit uns zum Jahresende nochmal richtig gut mit uns, und so konnten wir am 27.12 und am 30.12.2013 im Allgäu zwei wirklich tolle Jahresabschlussfahrten mit gesammt fast 5h Fahrzeit zu Ausbildungszwecken nutzen.Einfach genial, auch unsere zwei Schüler waren mehr als angetan und werden später wenn sie dann mit Ihrer Ausbildung fertig sind auch hin und wieder ins Allgäu fahren um dort diese traumhaften Bedingungen aus dem Ballon zu genießen.


19. Ballonfestival in Kevelaer (15.-18.08.2013)

 Kevelaer, was oder wo ist das denn? So in der Art wurde ich die letzten Wochen immer wieder gefragt. Als ich dann versucht habe zu erklären, dass sich dieser Ort am Niederrhein befindet, wurde ich mit noch viel größeren Augen angeschaut.

Am Niederrhein, kann man denn da überhaupt Ballonfahren?

Und ehrlich gesagt so richtig wusste ich jetzt mit der Bezeichnung Niederrhein auch nicht wirklich was anzufangen....

Habe mich dann immer ein wenig damit rausgeredet, dass man ja durchaus auch mal andere Gegenden mit dem Ballon erkunden kann. So ein bisschen hat mich der Mitorganisator Michael Krämer vom Ballonteam Xanten ja schon darauf vorbereitet. Einer seiner Aussagen war. "Du musst hier mit dem Wind landen den du hast, verstecken geht bei uns nicht!" Und genau dieser Spruch hat sich bei mir eingebrannt... Was sich im Nachhinein dann auch als gut herausstellte.

Also fuhren wir bereits am Do den 15.08. an den Niederrhein und wurden gleich am Abend von Michael und seiner Familie sehr herzlich empfangen. Wir wurden in die für uns noch unbekannte Ballönerszene vom Niederrhein, wie alte Bekannte aufgenommen. Unser herzlicher Dank dafür.

Am Freitag wollten wir die Gegend mal in Eigeninitiative erkunden und das obwohl wir viele Erkundungs- und Führungsangebote von Michael erhalten hatten.

Also zogen wir los und hatten uns erst mal mit den Gegebenheiten vertraut gemacht um ein wenig einen groben Orientierungsüberblick zu erhalten. So unser Hotel, das Startgelände, die Gastankstelle und und und. Natürlich haben wir auch einen kleinen Rundgang in und durch die Pilgerstadt Kevelaer gemacht.

Und was soll ich euch berichten. Kevelaer MUSS man mal gesehen / erlebt haben. Eine tolle Stadt und nun weiß ich auch woher der Slogan der Stadt kommt.

Es heißt nämlich "unvergesslich Kevelaer"

Gegen Nachmittag hatten wir dann ganz grob das Umfeld erkundet und schon mal Ausschau nach möglichem Landegelände für den Abend gehalten.

Bevor es dann zurück nach Kevelaer ging, haben wir uns in Xanten vor dem Gotischen Haus noch eine kleine Stärkung in Form eines sehr leckeren Eisbechers gegönnt. 

Zurück nach Xanten. Auch Xanten ist eine sehr wunderschöne Stadt, die es sich allemal lohnt anzuschauen.

Insgesamt 29 Ballonteams haben sich in Kevelaer angemeldet, darunter auch 8 Modellballonteams.

Die eigentlich guten Bedingungen am Freitagabend wurden ein wenig durch eine von Holland aufziehende Wetterfront durcheinander gewürfelt. Beim Briefing wurde die Situation eindeutig besprochen und auch die Meinung der einzelnen Piloten abgefragt. Alle waren sich der Situation und den zu erwartenden Veränderungen aufgrund der aufziehenden Front bewusst. Und so war auch klar dass es zu einer deutlichen Windzunahme in den nächsten Stunden kommen wird. Also alsbald starten und nicht all zu lange am Himmel bleiben. Während der Fahrt wurden die Teams laufend vom vorausfahrendem Kevelarer Ballon welcher auch einen Lotzen mit an Bord hatte über den aktuellen Betrieb sowie die Wettersituation am Airport informiert. Die Fahrt führte uns Richtung Osten direkt über den Kern von Kevelaer hinweg und somit genau in das Gebiet, dass wir am Nachmittag nach Startplätzen erkundet haben. Somit konnte ich mir, schon fast richtig ortskundig, einen geeigneten Landeplatz aussuchen und sicher landen.

In der Zeit zurück zum Startgelände ist auch die angesagte Front rasch durchgezogen und der Wind hat danach wieder deutlich nachgelassen. Dem noch anstehenden Ballonglühen stand somit nichts mehr im Wege. Im Prinzip hätten die Bedingungen für den darauffolgenden Samstagmorgen auch ganz gut ausgesehen, wenn nicht der Airport Weeze in direkter Nachbarschaft liegen würde. Denn wir hatten zuwenig Wind und dazu noch aus einer falschen Richtung, sodass die zwei am Platz anwesenden Lotsen vom Airport Niederrhein in Weeze uns einen Start untersagt haben, da sich alle Ballone bei sehr schwachem Wind direkt im Final des Flughafen aufgehalten und somit den Airport für min. 1h blockiert hätten. Also ausschlafen und mit den anderen Ballonteams zusammen ein gemütliches Frühstück im Hotel einnehmen.

Am Samstagnachmittag kamen wir dann noch zu einem ganz besonderen Highlight. und zwar zu einer Orgelführung in der Kevelarer Basilika. Grandios und beeindruckend die Geschichte dieser sehr großen Orgel mit ihren über 130 Registern. Unvergessen wird aber sicher allen die Kostprobe des Organisten bleiben. Es ist einfach Wahnsinn welche Gewalt und zugleich Filigranität sich in diesem Instrument vereinen, --> eben "unvergessen Kevelaer"!

Am Abend des Samstags war leider erneut keine Ballonfahrt möglich. Diesmal war es zu viel Wind und die Aussichten für den Sonntag besagten Regen. Somit mussten wir uns also mit nur einer Ballonfahrt über dem Niederrhein zufrieden geben. Dafür konnten wir die nicht fahrbare Zeit nutzen um neue Bekanntschaften mit bisher für uns neuen Ballonteams knüpfen und Bereits bestehende Freundschaften pflegen und weiter ausbauen. Sonntags machten wir uns dann wieder auf den Weg nach Hause in den wilden Süden.

Schade, den viel zu schnell sind diese tollen Tage am Niederrhein vergangen.

Unser Dank gebührt in erster Linie dem Ballonteam Krämer aus Xanten, welche uns nicht nur eingeladen sondern auch hervorragend betreut hat. Zudem möchten wir uns bei der Wirtschafts-Förderungs-Gesellschaft (WfG) und ihren Mitarbeitern bedanken, die ein klasse Ballonfestival organisiert haben.

 

Bilder


Kennt Ihr eigentlich den Clownballon?

 Ich glaube in der Ballönerszene  kennt ihn Jeder. Kennt Ihr auch die Aufgabe welches sich das Ballonteam Sven Grenzner aus Schwäbisch Hall zum 10 Jährigen Jubiläum des Clownballons auferlegt hat?

Nein! Dann will ich es Euch erklären.

Der Clownballon unterstützt "Clowns für Kinder im Krankenhaus".
Zum
10 jährigen Jubiläum hat Sven Grenzner einen neuen Pin erstellt, der ab sofort beim Clownballon gekauft oder unter  http://www.clownballon.de/clownballon_pin.php  bestellt werden kann. Der Erlös aus dem Verkauf des Pins geht als Spende an den Dachverband Clowns für Kinder im Krankenhaus.

 

Ich finde es eine Super Sache, welche unbedingt unterstützt werden sollte!  

RE


8. Nordbadische Montgolfiade in Sinsheim  18.-20.05.2012

Der Ballonclub Badisch Sibirien hatte Anfang des Jahres zu seiner 8. Nordbadischen Montgolfiade nach Sinsheim geladen. Auf kurzen Nachfragen bei den Verfolgern war schnell klar, da gehen wir wieder hin. Dieses Mal sogar mit zwei Piloten. Als Ballon hatten wir heuer den SchauSchau Ballon mit dabei. Die Wetterprognosen war so schlecht nicht und so fuhren wir in voller Vorfreude auf herrliche Ballonfahrten  am Freitagnachmittag nach Sinsheim.

Nach kurzem Einchecken beim Veranstalter und anschließend in unserer FeWo stand am Abend gleich ein Ballonglühen auf dem Programm, welches aber aufgrund herannahendem Regen abgesagt wurde.

Am Samstagmorgen hieß es dann Bald aufstehen, denn bereits um 4:45 Uhr wurde zum gem. Frühstück und Briefing gerufen. Leider wurden wir vom beauftragten Catering versetzt und so sank die Stimmung ziemlich stark in den Keller. Wenigsten das Wetter  scheint zu passen und so verflog der Verdruss mit dem Aufbauen der Ballone recht schnell wieder. Es folgte eine wunderschöne Fahrt über Sinsheim und Umgebung. Nach der Ballonfahrt trafen sich die Ballonteam dann erneut um gemeinsam das in der Frühe ausgefallene Frühstück nachzuholen.

Als wir dann zwar frisch gestärkt aber dafür hundemüde zurück in unsere FeWo kamen. verkrochen sich Mareike und Markus ruck zuck in Ihren Gemächern. Markus meinte nur kurz: „Ich schalte mal eben auf Standby…“ und schon ging das Schnarchen los. Ich habe mich kurz noch mit der Fahrtverlauf der Frühfahrt und den Wetterprognosen für den Abend beschäftigt und habe mir dann ebenfalls auf der Terrasse eine kurze Auszeit genommen.

Das Abendliche Briefing verhieß nichts Gutes. Von Süden her zogen mächtige Gewitter auf Sinsheim zu. Sehr zum Ärger der vielen Passagiere, die dann leider unverrichteter Dinge wieder abziehen mussten.  Der anschließende Platzregen und der heftig auffrischende Wind bestätigte dann kurz darauf unsere gefällte Entscheidung. Zum Ausgleich traf sich unser Team mit dem Hot-Air-Ballonteam aus Hof beim Mexikaner. Anfänglich trotzen wir dem Wetter noch auf der Terrasse unter einem Großen Schirm. Doch nach geraumer Zeit fällten wir den Entschluss doch lieber ins Trockene umzusiedeln.

Am Sonntagmorgen hieß es wieder bald aufstehen, denn wir wollten ja noch eine zweite Ballonfahrt machen. Nach einem vom Veranstalter sehr optimistischen Briefing fuhren wir gleich aufs Startgelände und öffneten unsere Anhänger. Nur eines war nicht wie gewohnt. Keiner der Piloten hat angefangen seinen Ballon aufzubauen, alle warteten zu. Grund hierfür war der vorherrschende Nebel. Allen von uns war klar, der Nebel löst sich auf! Aber tut er das rechtzeitig? Anstelle lichter wurde der Nebel aber immer dichter und so musste die Ballonfahrt dann leider auch abgesagt werden.

Schade, aber so hatten wir dann wenigsten die Möglichkeit entspannt unsere FeWo zu räumen. Anschließend traf man sich dann in der Festhalle wieder zum gem. Frühstück und zur Siegerehrung. Die anschließende Heimfahrt genossen wir dann übrigens in schönstem Wetter, ganz ohne Nebel…

RE



Unsere Pilotin Mareike ist Ehrenpilotin beim Eglofser Feuerzauber


Der Getränkefachhändler GEFAKO mit seinem Vertragspartner MECKATZER Löwenbräu, hat sein Sortiment mit regionalen Spezialitäten und Spezialbieren deutlich ausgebaut und stellt deshalb im Jubiläumsjahr den Ehrenballon beim Eglofser Feuerzauber, dem größten Ballonmeeting in Süddeutschland.

Pilotiert wird der GEFAKO-Ballon von der Jungpilotin Mareike Eger aus Bad Überkingen, deren Vater Ralph Eger sämtliche 10 Jahre begeisterter Feuerzauberteilnehmer war und bereits in 2007 den Ehrenballon pilotierte. Aus diesem Grund lässt er diesmal seiner Tochter Mareike den Vortritt und setzt damit vorbildliche Zeichen, unsere Jugend und unseren Nachwuchs zu fördern.

Eglofser Feuerzauber


Vom Fieber erfasst...  (Bericht aus der Geislinger Zeitung vom 24.03.2012)

Beim Start unserer Pilotin Mareike am vergangenen Wochenende, erhielten wir Besuch von Claudia Burst einer Redakteurin der Geislinger/Zeitung. Fr. Burst hatte während unserer Startvorbereitungen kräftig recherchiert um folgenden Artikel am 24.03.2012 in der Geislinger Zeitung zu veröffentlichen. Besten Dank hierfür.
Hier gehts zu dem Bericht 

BWLV Pilots-Refresher 2012

Am 18. März führte der Fachausschuss Freiballon seinen Pilots-Refresher für das Jahr 2012 durch. Wie bereits im letzten Jahr durften auch heuer die Räumlichkeiten des Aero-Club Stuttgart in Stuttgart-Vaihingen genutzt werden. Rund 35 Piloten und oder Mannschaftsmitglieder folgten der Einladung des Fachausschuss.
 Das Programm des diesjährigen Refreshers versprach vielseitige und interessante Vorträge. Nach einer Begrüßungsrunde durch den Freiballonreferenten Christian Schulz wurde das Zepter gleich an Hansjörg Jung, dem Windenergiebeauftragten des BWLV, weitergegen. Stellt sich erst mal die Frage, für was ein Landesluftfahrtverband einen Beauftragten für Windenergie braucht? Hansjörg Jung erklärte in kurzen Worten was die Zusammenhänge sind. Unteranderem sind die modernen Windenergieanlangen mit Ihren Nabenhöhen mit bis zum Teil 140 m (entspricht in Etwa der Höhe des Fernsehturms in Stuttgart) über Grund zu nicht unerheblichen Hindernissen im Luftraum geworden. Gerade in Bereichen von Flugplätzen stellen Sie vor allem für die Platzrunden oder Anflugstrecken eine erhebliche Gefahr da. Ein weiterer nicht unerheblicher Störfaktor, der von WKA ausgeht sind Verwirbelungen die hinter den Rotoren entstehen können. Als Resümee empfiehlt es sich deutlich Abstand von den Anlagen zu halten.
 Sylvia Meinl referierte im Anschluss über das sportliche Ballonfahren. Leider gibt es in Deutschland immer weniger Ballonwettbewerbe, was unter anderem auch mit den nicht unerheblichen Kosten zusammenhängt. Zum Anderen scheint aber auch eine Furcht vor den Wettkampfaufgaben zu bestehen. In Ihrem Vortrag erklärte Sylvia Meinl die Gemeinsamkeiten einer normalen Ballonfahrt an zahlreichen Beispielen im Vergleich mit einer Wettkampffahrt. Zum Beispiel versuchen die Piloten bei der Landung ja auch an bestimmten Stellen (Wiesen, befestigten Wegen oder z.B. gezielt hinter einer Waldkante im Lee der Bäume) zu landen. Das heißt man versucht seinen Ballon so zu beeinflussen, dass diese Stellen auch erreicht werden. Beim Wettkampffahren wird im Prinzip auch nichts anderes gemacht, außer dass die Ziele eben von der Wettkampfleitung vorgegeben werden. Das gleiche gilt für Minimum- bzw. Maximum-Distance Aufgaben. Diese sind vergleichbar mit Fahrtsituationen bei denen der Pilot versuchen muss z.B. bis kurz vor Sonnenuntergang über eine Ortschaft zu gelangen um sicheres Landegebiet zu erreichen, oder man bei einer schnellen Fahrt in der Höhe auch mal gezielt langsamere Luftschichten aufsucht um beispielsweise seinen Verfolgern die Chance einzuräumen wieder näher an den Ballon zu kommen. Im Bezug der geplanten Baden Württembergischen Meisterschaft vom 29.06. bis 01.07.2012 in Heidenheim/Brenz, verwies Sylvia Meinl auch ihren Mann Mike Meinl der im DFSV das Amt des Chief-Observer inne hat und bei der Vermittlung von Observern unterstützen kann. Mike Meinl erzählte, dass zum Einen einige Observer nur darauf warten in Wettkämpfen ihr Erlerntes anzuwenden bzw. es in diesem Jahr auch wieder Observerlehrgänge, allerdings über den DFSV, geben wird.
 Christian Schulz berichtete dann anhand der von der BFU veröffentlichten Daten noch was zum Unfallgeschehen im vergangenen Jahr. Sehr deutlich zeigt sich hier, dass die Landung die unfallträchtigste Phase beim Ballonfahren ist. Weiter fällt auf, dass unzureichende Fahrtvorbereitung und Fehleinschätzung des Wetters ein großes Gefahrenpotential haben.
 Nach der Mittagspause hatte Helmut Montag von der DFS in Stuttgart das schwere Los die anwesenden durch seinen Vortrag „Ballone und die DFS“ zu begeistern. Er meisterte diesen Part hervorragend, in dem er über die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme mit der Flugsicherung in den unterschiedlichen Lufträumen sprach. Weiterhin erklärte er den Teilnehmern auch die Arbeitsweise der Lotsen, und warum man nicht immer eine Freigabe für sein Vorhaben erhält, bzw. erhalten kann. Er betonte auch, dass ein mitführen und betreiben eines Transponders in Verbindung einer Kommunikation mit der DFS, Freigaben deutlich wahrscheinlicher machen als ohne Transponder.
 Gleich im Anschluss erzählte Martin Locher, Airlinerpilot bei der TUI-Fly, etwas über die Arbeitsabläufe im Cockpit nach und vor der Landung. Also genau den Abschnitten/ Lufträumen in denen die Ballonfahrer ggf. auch auf Airliner stoßen können. Man ist ja immer der Meinung, dass Ballone aufgrund ihrer Größe leicht zu erkennen seien, Nur leider sind die Verkehrspiloten zum Einen in ihrem Sichtbereich aufgrund der baulichen Gegebenheiten der Flugzeuge stark eingeschränkt sind und zum Anderen haben sie einiges an Aufgaben zu erledigen. Aufgrund der Tatsache, dass die Airliner von der Flugsicherung geführt werden und diese sich strikt an die in den  An-und Abflugkarten beschriebenen Routen zu halten haben, wissen diese Piloten in aller Regel nicht in was für Lufträumen sie sich gerade befinden. Auch das Kartenmaterial, das den Piloten zur Verfügung steht und die An- und Abflugrouten beschreibt, enthält keinen Hinweis auf die Luftraumstruktur. Genau wie zuvor auch Helmut Montag von der DFS empfiehlt auch Martin Locher Transponder einzusetzen und zu betreiben, vor allem wenn man sich in An- und Abflugsektoren mit dem Ballon aufhält. Über den Transponder erhält nämlich genau der, der die Airliners „führt“, nämlich der Lotse der Flugsicherung, die Info, dass sich ggf. in der Flugroute des Airliners ein anderes Luftfahrzeug befindet (z.B. ein Ballon) und kann somit das Flugzeug rechtzeitig anweisen seine Route entsprechend zu ändern.
 Der Schlussvortrag des Refreshers wurde von Egon Schmaus dem BWLV-Verbandsausbildungsleiter vorgetragen. Er hatte sich das Thema „EASA-FCL“ vorgenommen und zog damit die Zuhörer in seinen Bann. Leider konnte auch er noch keine verbindlichen Aussagen zu der Umsetzung dieser EASA Regel in nationales Recht geben, da alles bis Dato alles noch in der Schwebe ist. Was Fakt ist, ist das die EASA-FCL Regel zum 08.04.2012 in Kraft trifft, sich aber die Umsetzung in nationales Recht und damit die Auswirkung auf unsere Lizenzen, durch Antragstellung der deutschen Regierung, wohl im Rahmen der eingeräumten Übergangsfristen verzögern wird.
 Christian Schulz dankte zum Schluss nochmal allen Teilnehmern und Referenten für Ihr Kommen und die tollen Vorträge, sowie dem AeroClub Stuttgart für die Überlassung der Räumlichkeiten.

Bericht im prisma dem Kundenmagazin der Kreissparkasse Göppingen

Ein prisma-Autor genoss Ende letzten Jahres als Passagier eine Ballonfahrt mit uns. Er veröfftliche im prisma dem Kundenmagazin der Kreissparkasse Göppingen seine Eindrücke.
Vielen Dank hierfür.
Das Kundenmagazin können Sie mit folgendem Link aufrufen. prisma 1 Februar 2012 der Bericht über die Ballonfahrt steht auf Seite 15!
viel Spass beim lesen.

VFR-Pilotentag der Deutschen Flugsicherung

Über eine Anzeige im „adler“, der Verbandszeitschrift des Baden- Württembergischen Luftfahrtverband erfuhren wir von der Info Veranstaltung der Flugsicherung, welche am 05.11.2011 in den Dienstgebäuden der DFS in Langen stattfinden wird. Nach unserer Anmeldung, zeigte sich erst mal große Enttäuschung, als wir gleich kurz darauf eine Absage wegen zu großer Teilnehmerzahl erhielten. Allerdings bestand noch die Möglichkeit als Nachrücker doch noch an der Veranstaltung teilzunehmen. Und so war es dann auch. Markus und Ralph hatten dann glücklicherweise noch eine Zusage bekommen. In Langen erfuhren wir dann von Mitarbeitern der DFS, dass wohl weit über 600 Teilnehmer ihr Interesse an der Veranstaltung bekundet hätten. Das Maximum lag aber bei „nur“ 500. In Langen angekommen, trafen wir gleich mal den ein oder anderen bekannten Ballonfahrer. Das Programm versprach sehr interessante Vorträge. Unter anderem die Themen „FIS und Ballonfahrer“, VFR-Fliegen und militärische Flugsicherung in Deutschland“, usw.  Ziel der DFS-Referenten war unter anderem, klar zu machen, dass die Lotsen die am anderen Ende der Funkverbindung sitzen auch nur ganz normale Menschen sind und man als Luftfahrzeugführer keine Angst zu haben braucht mit ihnen in Kontakt zu treten, vielmehr bieten sie, wenn benötigt, sehr umfangende Hilfe an. Diese Hilfe können sie aber nur leisten, wenn auch mit ihnen gesprochen wird. Also ihr Piloten, springt über eure Schatten und kontaktiert doch auch so mal die Jungs von der DFS und gebt z.B. mal eine Standortmeldung durch. So könnt ihr unter anderem den Funkkontakt üben und verliert dabei die Scheu den Kontakt mit der Flugsicherung aufzunehmen. Vielleicht gelingt es uns ja mal einen DFS-Mitarbeiter zu einer Fortbildungsveranstaltung zu uns zu lotsen. Lassen wir uns überraschen.

RE



Ballöner zu Gast auf der unteren Horbach-Alpe

Traditionsmäßig treffen sich die Ballöner des BSC-Hellenstein und deren Freunde am letzten Oktoberwochenende auf der unteren Horbach-Alpe am Hochgrat und folgen somit der Einladung von Lydia und Wolfgang. Am 28.10. trafen wir uns gegen 16:30 Uhr am Parkplatz der Hochgratbahn um zusammen aufzusteigen. Schnell war der Proviant für die kommenden Tage auf die einzelnen Rucksäcke verteilt, denn auf diese Hütte muss alles per Fuß hin und wieder zurückgetragen werden. Kaum an der Hütte angekommen gab es als erstes gleich mal einen Begrüßungsschnaps. Markus und Ralph machten sich dann gleich noch mal auf den Weg um noch bei Tageslicht noch 2 Gasflaschen aus dem Auto zu holen. Und wieder wurde unser Eintreffen mit einem Begrüßungsschnaps belohnt. In mollig warmer Stube wurden wir dann am Abend mit Käse überbackenen Seelen verwöhnt und konnten so in lustiger Runde den Abend ausklingen lassen. Am Samstagmorgen schlug Wolfgang uns eine kleine Wanderung über den Seelenkopf vor. Bis auf Lydia und Kurt folgten alle diesem Vorschlag. Und so zogen wir kurz darauf mit unserem „Bergführer“ Wolfgang los den Gipfel zu erklimmen.  Das Wetter war zum wandern ideal und so blieben wir auch immer wieder stehen um den tollen Ausblick ins herbstliche Voralpenland zu genießen. Eine Zeitlang konnten wir dabei auch ein paar Ballone beobachten die im Raum Isny-Eglofs am Himmel waren.

In Eglofs fand nämlich zur gleichen Zeit der Eglofser Herbststammtisch der Ballöner statt. Auch hier war der BSC-Hellenstein stark mit zwei Teams vertreten. Die Teams um Mareike mit dem Warsteiner-Ballon und Gerhard mit dem SchauSchau-Ballon konnten ebenfalls bei goldenem Oktoberwetter mehrere traumhaft schöne  Ballonfahrten über dem Westallgäu machen.

Beim Abstieg zu unserer Hütte machten wir aber noch eine kurze Rast auf der Oberlauch-Alpe und genossen auf der Terrasse bei leckeren Speisen und Getränken den tollen Sonnenschein. Der weitere Abstieg führte uns dann über einen Jägersteig zurück zur Horbachalpe. Zurück in unserer Hütte wurden wir von Lydia zugleich mit frischem Kaffee und Kuchen empfangen. à Mensch ging´s uns da GUT!

Am Abend gab es dann die ebenfalls schon traditionellen und sagenhaften Horbachkasspatzen.

Als nächstes Highlight hat sich Herbert, der schnellste Akkordeonspieler des Allgäus, angekündigt. Herbert gehört mit zu der Hüttengemeinschaft und freut sich auch immer auf ein Wiedersehen mit den Heidenheimer Ballönern. Zusammen mit unserem Kurt, der versucht hat dem Tackten von Herbert mit der Gitarre zu folgen, spielte Herbert bis tief in die Nacht hinein.

Wie gewohnt packten dann am Sonntagmorgen nach dem Frühstück alle mit an um die Hütte wieder Blitzplank zu verlassen.

Zum Abschied gab es dann die einmaligen Brosig-Pfannkuchen, die mittels eines glühenden Brandzeichens den letzten Schliff erhielten.

DANKE an Lydia und Wolfgang für dieses traumhafte Wochenende auf der unteren Horbach-Alpe.

Auf der Rückfahrt machten wir noch einen kurzen Abstecher in Eglofs um die Ballontaufe des neuen Volksbank-Ballones  unserer Freunde vom  BSC Voralpenland e.V. mit zu erleben. Hierbei trafen wir nicht nur unsere zwei Team´s sondern auch viele andere Bekannte.


 Traumhaftes Spätsommerwetter lädt zum Ballonfahrten ein

Der diesjährige Spätsommer mit einer sehr stabilen Hochdruckwetterlage läd zu traumhaften Ballonfahrten ein. So zum Beispiel am 24. September. Unser Pilot Ralph startete in Urspring bei einem befreundeten Landwirt direkt auf dessen Acker. Die Ballonfahrt führte uns langsam in Nordwestliche Richtung über die Albhochfläche. Kurz vor unserer Heimat überquerten wir den steil abfallenden Albtrauf um über Bad Überkingen ins obere Filstal einzutauchen. Mit sicherem Abstand fuhren wir an der Hausener Wand vorbei und schlichen anschließend mit dem Ballon das Tal von Reichenbach zum Gairenbuckel hindurch. Ralph beabsichtigte zuerst am Sportplatz von Eschenbach die Landung einzuleiten, er brach dies aber wegen zu starkem Bodenwind ab. Somit überquerten wir noch die Ortschaft Eschenbach und landeten sicher und sanft auf einer Wiese zwischen Eschenbach und Heiningen.

Ballonfreunde Bad Überkingen  |  ballonfreunde.badueberkingen@arcor.de