VFR-Pilotentag der Deutschen Flugsicherung

Über eine Anzeige im „adler“, der Verbandszeitschrift des Baden- Württembergischen Luftfahrtverband erfuhren wir von der Info Veranstaltung der Flugsicherung, welche am 05.11.2011 in den Dienstgebäuden der DFS in Langen stattfinden wird. Nach unserer Anmeldung, zeigte sich erst mal große Enttäuschung, als wir gleich kurz darauf eine Absage wegen zu großer Teilnehmerzahl erhielten. Allerdings bestand noch die Möglichkeit als Nachrücker doch noch an der Veranstaltung teilzunehmen. Und so war es dann auch. Markus und Ralph hatten dann glücklicherweise noch eine Zusage bekommen. In Langen erfuhren wir dann von Mitarbeitern der DFS, dass wohl weit über 600 Teilnehmer ihr Interesse an der Veranstaltung bekundet hätten. Das Maximum lag aber bei „nur“ 500. In Langen angekommen, trafen wir gleich mal den ein oder anderen bekannten Ballonfahrer. Das Programm versprach sehr interessante Vorträge. Unter anderem die Themen „FIS und Ballonfahrer“, VFR-Fliegen und militärische Flugsicherung in Deutschland“, usw.  Ziel der DFS-Referenten war unter anderem, klar zu machen, dass die Lotsen die am anderen Ende der Funkverbindung sitzen auch nur ganz normale Menschen sind und man als Luftfahrzeugführer keine Angst zu haben braucht mit ihnen in Kontakt zu treten, vielmehr bieten sie, wenn benötigt, sehr umfangende Hilfe an. Diese Hilfe können sie aber nur leisten, wenn auch mit ihnen gesprochen wird. Also ihr Piloten, springt über eure Schatten und kontaktiert doch auch so mal die Jungs von der DFS und gebt z.B. mal eine Standortmeldung durch. So könnt ihr unter anderem den Funkkontakt üben und verliert dabei die Scheu den Kontakt mit der Flugsicherung aufzunehmen. Vielleicht gelingt es uns ja mal einen DFS-Mitarbeiter zu einer Fortbildungsveranstaltung zu uns zu lotsen. Lassen wir uns überraschen.

RE



Ballöner zu Gast auf der unteren Horbach-Alpe

Traditionsmäßig treffen sich die Ballöner des BSC-Hellenstein und deren Freunde am letzten Oktoberwochenende auf der unteren Horbach-Alpe am Hochgrat und folgen somit der Einladung von Lydia und Wolfgang. Am 28.10. trafen wir uns gegen 16:30 Uhr am Parkplatz der Hochgratbahn um zusammen aufzusteigen. Schnell war der Proviant für die kommenden Tage auf die einzelnen Rucksäcke verteilt, denn auf diese Hütte muss alles per Fuß hin und wieder zurückgetragen werden. Kaum an der Hütte angekommen gab es als erstes gleich mal einen Begrüßungsschnaps. Markus und Ralph machten sich dann gleich noch mal auf den Weg um noch bei Tageslicht noch 2 Gasflaschen aus dem Auto zu holen. Und wieder wurde unser Eintreffen mit einem Begrüßungsschnaps belohnt. In mollig warmer Stube wurden wir dann am Abend mit Käse überbackenen Seelen verwöhnt und konnten so in lustiger Runde den Abend ausklingen lassen. Am Samstagmorgen schlug Wolfgang uns eine kleine Wanderung über den Seelenkopf vor. Bis auf Lydia und Kurt folgten alle diesem Vorschlag. Und so zogen wir kurz darauf mit unserem „Bergführer“ Wolfgang los den Gipfel zu erklimmen.  Das Wetter war zum wandern ideal und so blieben wir auch immer wieder stehen um den tollen Ausblick ins herbstliche Voralpenland zu genießen. Eine Zeitlang konnten wir dabei auch ein paar Ballone beobachten die im Raum Isny-Eglofs am Himmel waren.

In Eglofs fand nämlich zur gleichen Zeit der Eglofser Herbststammtisch der Ballöner statt. Auch hier war der BSC-Hellenstein stark mit zwei Teams vertreten. Die Teams um Mareike mit dem Warsteiner-Ballon und Gerhard mit dem SchauSchau-Ballon konnten ebenfalls bei goldenem Oktoberwetter mehrere traumhaft schöne  Ballonfahrten über dem Westallgäu machen.

Beim Abstieg zu unserer Hütte machten wir aber noch eine kurze Rast auf der Oberlauch-Alpe und genossen auf der Terrasse bei leckeren Speisen und Getränken den tollen Sonnenschein. Der weitere Abstieg führte uns dann über einen Jägersteig zurück zur Horbachalpe. Zurück in unserer Hütte wurden wir von Lydia zugleich mit frischem Kaffee und Kuchen empfangen. à Mensch ging´s uns da GUT!

Am Abend gab es dann die ebenfalls schon traditionellen und sagenhaften Horbachkasspatzen.

Als nächstes Highlight hat sich Herbert, der schnellste Akkordeonspieler des Allgäus, angekündigt. Herbert gehört mit zu der Hüttengemeinschaft und freut sich auch immer auf ein Wiedersehen mit den Heidenheimer Ballönern. Zusammen mit unserem Kurt, der versucht hat dem Tackten von Herbert mit der Gitarre zu folgen, spielte Herbert bis tief in die Nacht hinein.

Wie gewohnt packten dann am Sonntagmorgen nach dem Frühstück alle mit an um die Hütte wieder Blitzplank zu verlassen.

Zum Abschied gab es dann die einmaligen Brosig-Pfannkuchen, die mittels eines glühenden Brandzeichens den letzten Schliff erhielten.

DANKE an Lydia und Wolfgang für dieses traumhafte Wochenende auf der unteren Horbach-Alpe.

Auf der Rückfahrt machten wir noch einen kurzen Abstecher in Eglofs um die Ballontaufe des neuen Volksbank-Ballones  unserer Freunde vom  BSC Voralpenland e.V. mit zu erleben. Hierbei trafen wir nicht nur unsere zwei Team´s sondern auch viele andere Bekannte.


 Traumhaftes Spätsommerwetter lädt zum Ballonfahrten ein

Der diesjährige Spätsommer mit einer sehr stabilen Hochdruckwetterlage läd zu traumhaften Ballonfahrten ein. So zum Beispiel am 24. September. Unser Pilot Ralph startete in Urspring bei einem befreundeten Landwirt direkt auf dessen Acker. Die Ballonfahrt führte uns langsam in Nordwestliche Richtung über die Albhochfläche. Kurz vor unserer Heimat überquerten wir den steil abfallenden Albtrauf um über Bad Überkingen ins obere Filstal einzutauchen. Mit sicherem Abstand fuhren wir an der Hausener Wand vorbei und schlichen anschließend mit dem Ballon das Tal von Reichenbach zum Gairenbuckel hindurch. Ralph beabsichtigte zuerst am Sportplatz von Eschenbach die Landung einzuleiten, er brach dies aber wegen zu starkem Bodenwind ab. Somit überquerten wir noch die Ortschaft Eschenbach und landeten sicher und sanft auf einer Wiese zwischen Eschenbach und Heiningen.

21. Warsteiner internationale Montgolfiade 2011

In der Zeit vom 2.-10. September fand heuer die Montgolfiade in Warstein statt. Gesamt waren wieder weit über 200 Ballonteams angemeldet. Nachdem die Veranstaltung am 1. Wochenende einen Traumstart hingelegt hatte, wandelte am Sonntag das Wetter die Montgolfiade zu den „Warsteiner Wasserspielen“. Regen, Regen und nochmals Regen machte die Startgelände und die Parkplätze zu reine Sumpfgebiete. Wir ließen uns von dem Wetter aber nicht abhalten und fuhren am Donnerstag den 08.09. mit unserem Gespann froh gelaunt nach Warstein. Als wir ankamen, waren wir zugegebener weise schon ein wenig geschockt über das was wir da zu sehen bekamen. Nässe und Dreck soweit das Auge reichte. Da unser Programm für den Donnerstagabend einen Besuch bei unseren langjährigen Freunden Helga und Heinz in Eversberg vorsah und somit am Freitagmorgen sowieso ausschlafen angesagt war, ließen wir uns unsere gute Laune nicht vermiesen und hofften auf den Freitagabend. Die Vorhersagen waren hierfür eigentlich auch nicht so schlecht. Die Realität sah dann doch etwas anders aus, nämlich geschlossene Wolkendecke und ganz vereinzelnder Niesel. Doch der WIM–Wetterfrosch machte insgesamt 133 Teams Mut, dass zumindest der Niederschlag für die  Zeit der Ballonfahrt ausbleiben würde. Unsere Fahrt führte uns gemächlich gen Osten und endete südlich der Ortschaft Rüthen mit einer Zielladung auf einem geteerten Weg, so dass unsere Hülle auch schön trocken verpackt werden konnte. Am Samstagmorgen hieß es dann bald aufstehen den das Wetter wurde besser und besser. Nach einem reichhaltigen Frühstück und dem Pilotenbriefing in der Reithalle machten sich dann ca. 90 Ballone auf, den morgendlichen Himmel über Warstein bunt einzufärben. Unsere Fahrt ging dieses Mal nach Norden über den sogenannten Haarstrang hinweg. Der Haarstrang hat die Besonderheit, dass sich hier die südlichen Winde verstärken. Nicht umsonst stehen dort auch unzählige Windkraftanlagen. Also mit gebührendem Abstand flott drüber und erst mit gebührendem Abstand zum Haarstrang so langsam ans Landen denken.

Da an diesem Samstagmorgen aber irgendwie noch alles richtig nass war, lotze ich meine Verfolger in Erwitte zum Sportgelände, mit der Absicht dort trocken zu Landen. Leider hatten diesen Vorschlag nicht nur meine Verfolger als gute Idee angesehen sondern auch andere Piloten und so war der Sportplatz, als ich mich dann endlich dorthin gekämpft hatte, bereits mit drei anderen Ballonen besetzt. Also knapp über die anderen Ballone drüber und dann halt hinter dem Sportplatz im Acker landen. Auch da konnten wir unsere Hülle dan trocken verpacken. Zum Finale am Samstagabend prophezeite uns Michael der Wetterfrosch der WIM zu ein kleines Zeitfenster von ca.  2 Stunden in dem der Wind überhaupt ein Ballonfahren zuließ.  Also nicht trödeln, sonder schauen, dass der Ballon an den Himmel kommt. Das Chaos am Startplatz war dann auch dementsprechend. Meine Mannschaft bestehend aus Dominik, Uwe und Bernd beherrschten das wilde Durcheinander aber souverän. Hier an dieser Stelle ein ganz dickes Lob an meine Jungs, die selbst und den doch, sagen wir mal, nicht ganz einfachen Bedingungen hervorragende Arbeit geleistet haben. Ihr seid einfach SUPER!!!

Wieder ging die Fahrt nach Norden und dieses Mal noch schneller als am Morgen. Also erst mal in den Tälern in und um Warstein ein wenig abtauchen um Fahrt rauszunehmen, dann hoch und flott über den Haarstrang und dann einen geeigneten Platz zum Landen suchen. Der Landeplatz zeichnete sich bereits über dem Haarstrang ab. Mir war massive Waldkannte aufgefallen die ein herrliches Lee erzeugen musste. Also knapp über den Wald um gleich hinter den Bäumen abzutauchen. Wie vermutet wurde es da richtig ruhig, fast schon zu ruhig und so konnte ich den Ballon äußerst sanft auf einer trockenen Wiese landen.

Zusammenfassend war unser Besuch in Warstein ein absoluter Erfolg. Alles lief wie geplant, der Besuch bei Helga und Heinz, 3 von 3 möglichen Fahrten durchgeführt, alle Verfolger waren im Ballon, was will man mehr.

Einen besonderen Dank möchte ich hier noch den „Gelben Engeln“ von Warstein aussprechen.

Die gelben Engel, also die Startleiter haben perfekt die Ballone gestaffelt. Super Job, Macht weiter so.

RE.


Nordbadische Montgolfiade in Sinsheim

Der Ballonsportclub Badisch Sibirien hat am ersten Juniwochenende 03-05.06.2011 nach Sinsheim zu seiner Nordbadischen Montgolfiade geladen.  15 Ballonteams folgten der Einladung. Auch wir waren dieses Jahr nach langer Pause mal wieder mit von der Partie. Die Wetterprognosen sahen im Großen und Ganzen so schlecht nicht aus. Einzig der Wind machte dem Ganzen gleich zu Anfang der Veranstaltung einen Strich durch die Rechnung.  Und so musst das Ballonglühen am Freitagabend so wie auch die Frühfahrt am Samstagmorgen wegen zu starkem Wind abgesagt werden. Als Ersatz für das Ballonglühen wurde auf dem Startgelände eine kurze Fackelrunde durchgeführt, so dass die vielen Zuschauer wenigstens ein bisschen was geboten bekamen.

Der Veranstalter  bot den Teams neben den üblichen Programmpunkten auch ein sehr reizvolles und interessantes Rahmenprogramm. So erhielten wir die Möglichkeit die Rhein-Neckar Arena zu besichtigen und bekamen dabei so einiges über das Stadion, den Fußball im Allgemeinen und vor allem etwas über den sog.  Heimvorteil erzählt. Am Samstagmorgen hieß es dann erst mal ausschlafen und gemütlich zu frühstücken. Unser Team nutzte den Samstagvormittag für einen kurzen Ausflug zur Falknerei  Schloss Guttenberg um die Flugvorführung der Greifvögel sehen zu können. Nach dem  Gastanken wurde es dann sportlich. Verfolgerwettkämpfe standen auf dem Programm. Insgesamt 10 Aufgaben bei denen Wissen, Geduld und vor allem die Feinmotorig der Teilnehmer sehr stark gefordert wurden, mussten die Teams bewältigen. Ein netter und lustiger Zeitvertreib um die Zeit bis zur nächsten Ballonfahrt zu überbrücken. Zwischendurch gab es dann auch noch einen kurzen gewittrigen Schauer. Am Samstagabend stand nun endlich die lang ersehnte 1. Ballonfahrt an. Nach kurzem Platzbriefing begannen die Vorbereitungen für den bevorstehenden Start der Ballone. Die Fahrt führte uns in Richtung Bruchsal. Auch am darauffolgenden Sonntagmorgen  konnte Ballongefahren werden. Die Wetterfrösche sagten überwiegend variable Winde um die 3 kt vorher. Also gemütliche Bummelfahrt über Sinsheim, oder ? Wir mussten allesamt mal wieder feststellen das Vorhersagen das eine ist und die Wirklichkeit durchaus auch ganz anders aussehen kann. Von variablen Winden und von 3 kt  keine Spur.  Bei beständigem Westwind führte uns die Ballonfahrt zum Teil mit bis zu 17 kt in Richtung Bad Rappenau. Am Boden war es dann zum Landen aber wieder schön ruhig, so dass man sich einen geeigneten Landeplatz suchen konnte. Zurück in Sinsheim folgten gleich das Auschecken und anschließend die Siegerehrung von den Verfolgerwettkämpfe und den zwei durchgeführten Fuchsfahrten. Unser Team konnte leider sich nicht in den vordersten Rängen platzieren, was für uns aber auch nicht an erster Stelle stand. Bei uns stehen der Spaß und die Geselligkeit im Vordergrund.

Es war eine schöne und nette Ballonveranstaltung unter Freunden, die uns richtig Freude bereitet hat. Schon jetzt freuen wir uns auf eine Fortführung im nächsten Jahr.


9. Eglofser Feuerzauber 29.04.-01.05.2011

Der 1. Mai und der Eglofser Feuerzauber sind in unserem Kalender fast schon so fest verankert wie Weihnachten und Ostern. Heuer waren wir bereits das neunte Mal bei dieser Veranstaltung, die sich mittlerweile zu der größten Ballonveranstaltung Süddeutschlands gemausert hat. Insgesamt waren für den Feuerzauber-Haupttag beachtliche 68 Piloten gemeldet! Das Programm rund um den Feuerzauber, versprach bereits im Vorfeld ein Highlight nach dem anderen, so dass Langeweile erst gar nicht aufkam. Unser Team bestand dieses Jahr aus 2 Piloten und 4 Verfolgern.

Angereist sind wir bereits am Mittag des  29.04.2011. Wie auch die Jahre zuvor wurden wir von unseren Gastgebern herzlichst empfangen und sogleich zu Kaffee und extra für uns gebackenen Kuchen eingeladen. Das Allgäuer Wetter zeigte sich allerdings nicht von seiner besten Seite und so beschlossen wir am Freitag keine Ballonfahrt zu unternehmen sondern uns nur beim Veranstalter, dem BSC-Voralpenland e.V. einzuchecken um dann gleich im Anschluss dem ersten gemeinsamen Programmpunkt beizuwohnen. Wir trafen die anderen bereits anwesenden Ballonteams beim „Ochs am Berg“, einer urigen Gastronomie unweit von Eglofs. Leider konnten wir den Abend nicht ganz so ausgiebig genießen wie wir es gerne getan hätten, den der nächste Morgen versprach bestes Ballonwetter und das bedeutete sehr frühes aufstehen.

Die Prognosen versprachen nicht zu viel. Wolkenlos und schwachwindig. Was will man mehr.

Wir Piloten einigten uns darauf, dass die erste Ballonfahrt im schönen Westallgäu unsere Jungpilotin Mareike machen durfte. Am Startgelände wurden uns vom Veranstalter zwei Passagiere zugeteilt. Wie sich kurze Zeit später herausstellte, handelte es sich dabei um Viola und Peter Elgaß und somit um die Verleger des Ballonsport-Magazins, dem Verbandsorgan des Deutschen Freiballonverbandes. Welche Ehre uns hier mal wieder zu Teil wurde.

Peter Elgaß bestand darauf als Verfolger mitzufahren, so dass es außer Viola auch noch für unseren Verfolger Uwe und für mich ein Plätzchen im Korb gab.

Die anschließende fast zweistündige Fahrt war so überwältigend, dass unsere Passagierin Viola um ein Haar vergessen hatte, uns die für Ihren Artikel erforderlichen Fragen zu stellen.

Unserer Pilotin Mareike manövrierte den Ballon meisterhaft zwischen den 37 anderen Ballonen durch den stahlblauen Allgäuer Himmel und landete sanft und punktgenau an einem Feldweg, so dass der Ballon auch trocken eingepackt werden konnte. „Klasse gemacht, Mareike!“ Unser Mitverfolger Peter Elgaß war ebenso begeistert wie seine Tochter Viola.

Der BSC-Alpenvorland organisierte an diesem Sa. Mittag neben einer Meckatzer Brauereiführung auch eine Führung durch das Dornier-Museum in Friedrichshafen, der wir angeschlossen haben. Das Museum war klasse und ist absolut empfehlenswert.

Auf der Rückfahrt von Friedrichshafen nach Eglofs gab es dann schon wieder gewittrige Niederschläge, so dass aller Voraussicht nach die Abendfahrt ins Wasser fallen wird.

Beim Abendbriefing in Eglofs entschlossen wir uns auf Grund der Wetterlage unseren Ballon im Hüllensack zu lassen obwohl durchaus fahrbare Verhältnisse vorherrschten. In der Zwischenzeit ist unser Modellballöner Dennis vom BSC-Hellenstein e.V. am Startgelände eingetroffen. Um die verbleibende Zeit bis zum nächsten Programmpunkt, dem großen Modellballonglühen auf dem Eglofser Dorfplatz zu überbrücken hat er seinen Hellenstein-Modellballon aufgebaut und über den Startplatz fahren lassen. Ein anwesendes Fernsehteam hatte ihn daraufhin in Beschlag genommen und ihn und seinen Ballon bis zum letzten Tropfen Gas gefilmt und ausgefragt.

Der Eglofser Dorfplatz bietet einen nahezu optimalen Rahmen für ein Ballonglühen mit den Modellen. Insgesamt 11 Modelballone füllten den Dorfplatz mit buntem Leben. Die Zuschauer waren begeistert und würdigten das Schauspiel mit reichlich Applaus. Die Ballöner trafen sich anschließend zu einem gemeinsamen Essen im Dorfstadel. Auch der Morgen des 1. Mai versprach wieder tolle Bedingungen. Dieses Mal durfte ich in den Ballon fahren und ebenfalls mit 37 weiteren Ballonen den Luftraum über Eglofs mit Leben füllen. Auf ein Mal ein Funkspruch eines Schweizer Ballonkollegen: „Ralph an Manfred, bist du dabei, die Burg ist das Ziel?“ Gemeint war damit, eine Zielanfahrt auf unsere gemeinsame Unterkunft in Burg, einem Teilort von Eglofs. Klar war ich bei der Aktion dabei, zumal der Pilot Manfi  unsere Gastgeberin  Petra  und ich zwei der Söhne von Petra im Korb hatte. Manfi hatte unseren kleinen internen Wettkampf schließlich gewonnen. Er kam bis auf wenige Meter an das Gehöft unserer Gastgeber heran. Mir reichte es allerdings nicht ganz und so fuhren wir in ca. 100m am Haus vorbei. Da die Verhältnisse eine weiter Zielanfahrt zuließen versuchte ich nun wieder zum Startplatz zurück zu kommen. Ich war auch auf dem besten Wege dahin. Mir fehlten wiederum nur noch 200m und ca. noch 5-10 Minuten, da es in der Zwischenzeit sehr ruhig geworden war, bis dann einer meiner jungen Passagiere einen deutlichen Drang verspürte und ich die Fahrt leider abbrechen musste. Schade! Vielleicht auch gut so, denn kurz darauf hatte es angefangen leicht zu regnen. Vielleicht hatte der aufkommende Regen ja Einfluss auf die Blase des jungen Mannes?

Die Großwetterlage brachte dann am Mittag weitere Niederschläge, zum Teil mit Gewitter, was natürlich alles andere als dienlich war für die Hauptveranstaltung. Der Veranstalter musste dann später auch, sehr zum Leidwesen der Festlesbesucher, aber aus Sicherheit der Ballonfahrer leider den Ballonstart und später dann auch das große Allgäuballonglühen absagen. Hut ab vor dieser Entscheidung! Aber wie heißt es so schön: „Safety first!“

Dem Veranstalter ein herzlichen Dank für das wieder Mal grandiose Ballonwochenende in Eglofs.

Wir kommen wieder…., spätestens am 1. Mai zum 10. Eglofser Feuerzauber.


BWLV-Pilots-Refresher 10. April 2011

Zum ersten Mal organisiert in 2011 der BWLV-Fachausschuss Freiballon zum Jahresanfang einen Refresher. Der Refresher sollte auf die kommende Saison vorbereiten und wurde deshalb vom Herbst ins Frühjahr verlegt. Dummerweise war an diesem Frühlingstag idealstes Ballonwetter, was sich leider voll auf die Teilnehmerzahl auswirkte. Auch ich wäre gerne Ballongefahren, aber Fort und Weiterbildung gehört eben auch dazu.

Die spärlich erschienenen Teilnehmer konnten von dem tollen Programm mit seinen hochkarätigen Referenten, recht viel für sich und die kommende Saison mitnehmen. Angefangen hat der Refresher mit dem Thema mentales Training und da speziell mit dem sog. Internen Team. Der Referent Rainer Krumm, selbst Gleitschirmflieger und bekannt durch seine zwei Bücher „Mentales Training für Piloten „ und „Selbstchoaching für Piloten“ stellte das interessante Thema „internes Team“ vor. Was versteht man nun unter dem sog. „internem Team“, jeder kennt es. Es sind nämlich jene kleine Persönlichkeiten die jeder von uns mit sich herumträgt. Der Ängstliche, der Chaot, der Übermütige, der Zweifler, der Ehrgeizigen, usw. nur um paar  beim Namen zu nennen. Es sind all diejenigen, die bei einer Entscheidungsfindung mitreden wollen und das am liebsten in einer ausgeprägten Konferenz. Nur leider haben wir Piloten selten die Zeit dazu. Oftmals müssen Entscheidungen sehr schnell getroffen werden und dulden somit nicht die Mitsprache von allen Teammitgliedern. Rainer Krumm erklärte in seinem Vortrag wie dieses Team auf eine vernünftige und schlagfertige Truppe reduziert werden kann.

Im Anschluss an eine kurze Pause ging es mit dem nächsten hoch interessanten  Thema „Flugsicherung und Ballone“ weiter. Christian Sixt von der DFS in Langen berichtete in sehr anschaulicher Art und Weise über den Luftraum rund um Stuttgart und auf was es hier zu achten und zu beachten gilt. Besonders die Erläuterungen zu den Flugbewegungen in Stuttgart und den zahlreichen lokalen Flughäfen sowie die Anflugverfahren der Airliner durch die entsprechenden Lufträume wurden von den Teilnehmern gespannt verfolgt. Christian Sixt ermunterte alle Piloten sich doch auch mal mit der FIS zu unterhalten, vor allem wenn man sich in An oder Abflugbereichen aufhält. Es ist für Alle besser eine schlechte Information über Standort und Absicht eines Luftfahrzeuges zu erhalten als gar keine Informationen. Als sehr gut funktionierend, lobte er dabei den Stuttgarter Verein, welcher vor allem bei seinen Gasballonfahrten zwangsläufig durch mehrere Lufträume kommt und so auch die Kommunikation mit der Flugsicherung problemlos praktiziert. Als Tipp gab Christian Sixt den Piloten noch mit auf den Weg doch einfach ihren Transponder einzuschalten bzw. mitlaufen zu lassen.

Nach dem Mittagessen in einer nahegelegenen Pizzeria folgte ein Vortag über das Thema Versicherungen. Hr. Markus Beck von der Allianz informierte dabei über die einzelnen Versicherungsarten. Hierbei wurden auch die Verbandsmodelle angesprochen.

Als nächster Gastredner betrat nun Dr. med. Hiluo Garthe die Bühne. Sie ist aktive Segelfliegerin und klärte die anwesenden Teilnehmer über das Thema “Fliegerische Fitness, (I´m safe)“ auf.  Anhand den einzelnen Buchstaben von (I´m safe) ging sie auf die Komponenten ein die uns das Fahren/Fliegen erschweren bzw. zum Teil auch unmöglich machen. Hier ging es im Einzelnen um Krankheiten, Medikamente, Stress, Alkohol, Ermüdung und um die Ernährung. Besonders lehrreich waren hier die Aufzählungen all derer  Medikamente, die in der Bevölkerung als völlig harmlos gelten aber für uns Piloten durchaus von Bedeutung sein können. Auch die Hinweise zu der Beeinträchtig der Flugtauglichkeit durch ganz lapidare Erkältungen waren höchst interessant.

Unser BWLV- Freiballonreferent Christian Schulz, gab dann zum Abschluss noch Neuigkeiten aus der Ballönerszene und den Landesverbänden bekannt.


Vermisste Ballonfahrer in der Adria tot aufgefunden. (06.12.2010)

Seit Ende September sind die beiden Gordon Bennett-Ballonpiloten Dr. Carol Rymer Davis (65) und Richard Abruzzo (48) verschollen. Ein italienisches Fischerboot hat nun in der Adria den Ballon mit den beiden Toten gefunden und geborgen. Eine lange und ungewisse Suche hat somit ein Ende. Wir trauern unendlich über den Verlust dieser beiden großartigen Ballonsportler.

Drachenfest in Gerstetten am 18. und 19. September 2010

Mittlerweile schon zur Tradition geworden ist das Ballonglühen  beim Gerstetter Drachenfest. Alle Jahre wieder begeistert das Programm, die Organisation sowie die enorme Zuschauerzahl dieses Dachenfestes auf´s Neue. Zusammen mit dem BSC-Hellenstein konnten wir dieses Jahr mit drei Ballonen an dem Ballonglühen mitwirken und so den vielen Zuschauern wieder eine eindruckvolle Show bieten. Am Brenner waren heuer die Piloten Eckhard, Ralph und unserer Pilotenfrischling Mareike. Die Glühchoreographie wurde in gewohnter Maier durch den "BSC-Glostermeister" Kurt  meisterhaft geleitet. Ein großer Dank gilt den vielen vereinsinternen, wie auch den externen Helferinnen und Helfern, die uns beim Auf- und Abrüsten so zahlreich unterstützt haben.

Ebenso gilt unser Dank dem LSV-Gerstetten und dem Albflyer-Team für die Einladung und die tolle Verpflegung. Gerne sind wir im nächsten Jahr wieder mit von der Partie.

Autotrial im Drackensteiner Steinbruch

Unsere Interessen gehen auch über den Luftsport hinaus, was der Besuch des diesjährigen Autotrials des Automobilclubs Helfenstein im Steinbruch zu Drackenstein. Die Veranstaltung welche auch zur deutschen Autotrialmeisterschaft gehört, bot wieder mal sehr viel. Dabei wurden den Zuschauern wieder mal eindrucksvoll präsentiert was mit einem Fahrzeug so alles möglicht ist. Passagen über Stock und Stein (oder solte ich besser sagen Fels) waren heuer keine Seltenheit. Für uns vieles unvorstellbar, doch für die Fahrer schienbar alles reine Routine.

Ein Fahrer der zu Fuß große Mühe hatte die Sektionen abzulaufen, meinte dazu ganz trocken: "Wenns zu Fuß nicht geht, dann fahr´n mir halt!" Ich glaube dieser Satz sagt alles.

Leider konnten wir nicht bis zum Ende bleiben da wir ja noch dem Ballonglühen beim Gerstetter Drachefest zugesagt haben.

Für nächstes Jahr haben wir uns schon jetzt vorgenommen auch mal Veranstaltungen im Bereich Nördlingen und im Welzheime Wald anzusehen.

Bilder

Flugplatzfest auf dem Rossfeld bei Metzingen

 kaum aus Warstein zurück zog es uns am 11. September gleich zur nächsten Veranstaltung aufs Rossfeld. Insges. 9 Ballone sollten mit Ihrem Start den ersten Tag des Flugplatzfestes ausklingen lassen. Bei herrlichem Flug- und Ballonfahrwetter fuhren wir bereits am frühen Nachmittag über den steilen Aufstieg bei Glems den Flugplatz an um auch noch etwas vom Flugprogramm mitzubekommen. Gleich nach der Ankunft  mussten wir als erstes dem Ballonteam aus Stuttgart helfen, ihr  festgefahrenes Gespann auf dem Startgelände zu positionieren. Was tut man nicht alles..., danach erfreuten wir uns an den tollen Flugvorführungen und den noch tolleren Flugzeugen. Der Luftsportverein Rossfeld hat ein wirklich erstklassiges Programm geboten. Ab 17:30 Uhr begannen wir unsere Ballone aufzurüsten, so dass wir pünktlich um 18:07 Uhr, so sah es zumindest der minutiöse gestaffelte  Zeitplan vor, starten konnten.

 Mareike nutzte gleich diese Gelegenheit für einen weiteren Veranstaltungsstart und sammelte dabei Erfahrung mit fremden Startplätzen. Dabei zeigte sie, dass Sie bei Ihrer Ausbildung gut aufgepasst und viel gelernt hatte. So prall und ruhig wurde fast kein anderer Ballon aufgerüstet. Mit beständigem Wind trieb es uns nach dem Start in Richtung Tübingen. Die dichte Bebauung sowie die vielen Hochspannungsleitungen waren für uns eher  ungewohnt. Aber Mareike hat die Fahrt hervorragend und sicher gemeistert und sich zudem auch einen klasse Landplatz südlich der Ortschaft Sickenhausen ausgesucht.

 Sicherlich waren nicht das letzte Mal auf dem Rossfeld und würden uns über eine erneute Einladung sehr freuen.


WIM Warsteiner Internationale Montgolfiade 2010

Dieses Jahr hat es endlich mal wieder geklappt mit einem Team an der größten deutschen Montgolfiade in Warstein teilzunehmen. Nach den rund 500 km Anfahrt kamen wir am Fr. den 03.09. leider ziemlich fertig und zu spät für die erste Fahrt in Warstein an.  Nach dem Einchecken konnten wir gerade noch ein paar Teams bei Ihren Startvorbereitungen zuschauen. Laut Wettervorhersage sollte das Wetter für die nächsten Tage recht gut und vor allem konstant sein, so dass wir auf die ein oder andere schöne Fahrt hoffen konnten. Der Samstagmorgen begann mit einem sternenklaren Himmel auch recht gut. Gut gelaunt  und voller Tatendrang fuhren wir von unserer Unterkunft in Hirschberg nach Warstein um nach einem kurzen Frühstück im PilotIn am Frühbriefing teilzunehmen. Hier wurde uns Piloten allerdings der Wind aus den Segeln genommen denn während wir gemütlich beim Frühstück saßen, machte sich in und um Warstein kräftiger Nebel breit, der einen Start leider unmöglich machte. Also umsonst aufgestanden. Dafür waren die Voraussichten für den Abend umso besser.  Wie vom Veranstaltungsmeteorologen Michael Noll versprochen bot der Abend tatsächlich traumhafte Bedingungen und so durften wir zusammen mit ca. 150 weiteren Ballonen in Richtung Meschede fahren. Es ist immer wieder toll sich mit so vielen Kollegen den Luftraum zu teilen. Ein besonderes Highlight war dabei, dass wir in Eversberg direkt über das Haus von unserem Freund Heinz Riegert gefahren sind und dabei aus dem Korb einen schönen Gruß aus Heidenheim bestellen konnten. Heinz und seine Frau Helga haben sich darüber riesig gefreut. Der Sonntagmorgen versprach zuerst nicht so toll zu werden. Es war ein langsamer Ostwind angesagt. Von Warstein aus bedeutet aber ein Ostwind sehr sehr viel Wald, den es zu überfahren gilt. Laut Briefing sollte aber in der Höhe  ein passabler Wind vorherrschen so dass eine Waldüberquerung bei einer zweistündigen Fahrt durchaus machbar sein sollte. Also Hülle anblasen, Passagiere einladen und los ging es. Es gab nun doch zwei Möglichkeiten wie der Wald zu überfahren war. Wer tief fuhr wählte die Richtung Möhnesee, und diejenigen die sich für eine höhere Fahrt entschieden hatten, so wie wir, fuhren Richtung Arnsberg. Kaum am Himmel folgte schon die nächste Überraschung. Die eigentlich angepeilten Landeflächen im Bereich Arnsberg lagen unter dichtem Nebel.  Für uns kein Problem, da wir genügend Gas an Bord hatten und somit problemlos noch ein gutes Stück weiter fahren konnten, bis wieder nebelfreies Landegebiet vorhanden war. Wieder eine traumhafte Fahrt über Wald, viel Wald und nebelverhangene Täler. Die folgenden Startmöglichkeiten fielen leider dem Wind zum Opfer. Was uns allerdings die Möglichkeit eröffnete uns am Montag mit unseren Freunden aus Eversberg zu treffen und mit ihnen zusammen einen tollen Tag zu verleben. Am Dienstag hieß es dann schon wieder Abschied zu nehmen und aus Warstein zurück nach Hause zu fahren. Nächstes Jahr sind wir sicher wieder mit von der Partie.


Freundschaftstreffen des BSC-Hellenstein

Das diesjährige Freundschaftstreffen „Rund um den Hellenstein“ fand am 20.-22.08.10 unter traumhaften Wetterbedingungen statt.

Bereits eine Woche im Voraus wurde von den Meteorologen eine stabile Hochdruckwetterlage für unser Freundschaftsfahrtwochenende vorhergesagt. Nach einer freudigen Begrüßung und dem Einchecken folgte am Abend gleich das Generalbriefing. Hierbei wurden die Piloten und deren Teams von der Veranstaltungsleitung über den geplanten Ablauf der Veranstaltung, wie auch über die Besonderheiten, wie z.B. Inhalt der Veranstaltungsgenehmigung, Naturschutzgebiete und Startplatz hingewiesen. Über das vorherrschende Wetter musste so gut wie gar nichts berichtet werden, da die Bedingungen mit Schwachwind am Boden und einem etwas stärkeren Höhenwind einfach ideal waren und so konnte man sich recht schnell wieder dem gemütlichen Teil widmen. Die Teams zogen sich allerdings recht früh in ihre Gemächer zurück, denn am Samstagmorgen klingelte der Wecker sehr bald. Bereits um 5:00 Uhr traf man sich dann wieder im Vereinsheim um kurz ein Wetterbriefing zu machen und um die Passagiere auf die Ballone zuteilen zu können.

Im Konvoi fuhr der Tross dann auf das Startgelände im Heidenheimer Brenzpark. Um die erste Wettfahrt ein wenig interessanter zu gestalten wurde eine Fuchsjagt mit Anlauf durchgeführt.

Was bedeutet mit Anlauf? Bei einer normalen Fuchsjagt fährt ein Ballon voraus und die folgenden Teams versuchen diesen einzufangen. Bei einer Fuchsjagt mit Anlauf, wissen die Ballonteams nicht welcher Ballon der Fuchs ist. Dieser wird erst nachdem alle Ballone am Himmel sind per Funk von der Veranstaltungsleitung bekannt gegeben. Die Frühfahrt war einfach genial. In den Tälern lagen zum Teil noch leichte Dunstschleier, die in der aufgehenden Sonne zum Teil schon etwas mystigen Charakter hatten. Ein passabler Höhenwind sorgte dafür, dass alle Ballone ohne Probleme über die großflächigen Waldstücke um Heidenheim kamen, und somit geeignetes Landegebiet erreichen konnten.

Nach getaner Arbeit folgten im Vereinsheim ein ausgiebiges Frühstück und eine gemeinsame Taufe aller Erstgefahrener. Als Mittagsprogramm organisierte die Veranstaltungsleitung eine Führung durch die nahe gelegene Charlottenhöhle.  Ca. 8°C hat es in der Höhle, was von allen Teilnehmern der Führung als sehr angenehm empfunden wurde, zumal sich die Außentemperaturen an diesem Samstag an die 30°C Marke ranmachten. Wieder zurück hatten die Teams kaum Gelegenheit sich an den zahlreichen herrlichen selbstgemachten Kuchen, die in der Zwischenzeit von den Vereinsdamen aufgetischt wurden, zu laben, denn um  17:00 Uhr wurde hernach zum nächsten Briefing gerufen. Die Abendfahrt stand auf dem Programm.

Dieses Mal wurde vom Wetterdienst eine etwas prekäre Windsituation vorhergesagt. Vom Bodenwind angefangen bis in Höhen um die 3000 Fuß waren nur variable Winde um die 2 Knoten angesagt. Diese Situation kann einem in Heidenheim aufgrund des bereits erwähnten Waldvorkommens u.U. zum Verhängnis werden. Aber Bange machen gilt nicht. Im Briefing wurde den Piloten geraten in größere Höhen aufzusteigen um mittels der da vorhandenen stärkeren Westströmung wieder sicher über die Heidenheimer Wälder zu fahren.

Alle Piloten hatten diesen Rat befolgt und somit erneut traumhafte Voraussetzungen für eine herrliche Ballonfahrt vorgefunden.

Nach Rückkehr der Teams, folgte ein exzellentes Abendessen. Im Anschluss an die Verköstigung wurde gleich die Siegerehrung durchgeführt. Der Pilot Wolfgang Brosig aus Laupheim hatte dieses Jahr mit seinem blauen ENBW-Ballon das glücklichste Händchen am Brenner und gewann somit unsere Wettfahrt.  Bis tief in die laue Sommernacht hinein saßen die Teams noch im Hinterhof des Ballönerheims um sich gegenseitig die gemachten Erlebnisse zu erzählen.

Am Sonntagmorgen wollte es ein Pilot doch noch mal wissen und machte erneut eine schöne Sonnenaufgangsfahrt über das Härtsfeld. Die anderen Teams zogen es vor auszuschlafen um dann ausgeruht die Heimfahrt antreten zu können.

Wieder ist eine geniale Freundschaftsfahrt in Heidenheim zu Ende gegangen und wurde somit Geschichte.

Bleibt zum Abschluss nur noch Danke zu sagen an all die vielen fleißigen Helfer des „Feschtlesausschusses“ die uns wieder Mal hervorragend verköstigt haben, der Veranstaltungsleitung für die gute Organisation, dem GEFAKO-Getränkehandel Maier, der uns in gewohnter Art und Weise wieder mit Getränken versorgt hat

R.E.


Die Ballonfreunde Bad Überkingen haben einen Pilotennachwuchs

Seit dem 03. August haben wir mit Mareike eine neue Ballonpilotin.

Unsere Mareike hat vergangenen Dienstag 03.08.2010 erfolgreich Ihre praktische Prüfung zur Ballonpilotin absolviert.  Nach kurzfristiger Terminabsprache mit Ihrem Prüfer Harry Roland aus Baltringen bei Laupheim einigte man sich auf den Dienstagabend für die Prüfungsfahrt.

Das Wetter war alles andere als Ideal ,und Mareikes Team (Hans Peter, Henk, Uwe und Ralph) hatten schon die Befürchtung, dass das Ganze u.U. regelrecht ins Wasser fallen könnte, obwohl die Vorhersagen eigentlich so schlecht nicht waren. Bei uns war ja auch das schönste Wetter! Laupheim dagegen befand sich an diesem Dienstabend genau an einer Wettergrenze zwischen dem guten Wetter im Nordwesten und dem Schlechten im Voralpenland. Mareike ließ sich aber trotz dieser Zustände nicht von Ihrem Vorhaben abhalten und so fuhren wir gemeinsam nach Baltringen.

Beim Prüfer Harry Roland angekommen, wurde Mareike gleich mal mit einem nochmaligen intensiven Wetterbriefing und einer umfassenden Fahrtvorbereitung in Beschlag genommen.

Gemeinsam fuhren wir dann zum nahegelegenen Startgelände, immer mit einem Auge in Richtung Himmel. Am Startplatz angekommen empfing uns ein herrlich ländlicher Duft, der von einer in unmittelbarer Nähe frisch geschütteten Wiese empor stieg. Zudem herrschte am Startgelände auch noch ein ganz schön bockiger Wind, der dann aber wie vorhergesagt schlagartig versiegte. Während des Aufbaus wurde Mareike immer von den aufmerksamen Augen von Harry beobachtet. Am noch stehenden Korb sind kurz noch ein paar Notverfahren durchgesprochen worden, bevor es dann daran ging die Hülle anzublasen. Mareike ließ sich Ihre Anspannung kaum anmerken und meistere Ihre Aufgaben allesamt mit Bravur, und so rüstete Sie Ihren Ballon mustergültig und prall auf. Nachdem Harry und Henk, der die Ehre hatte als Passagier bei der Prüfungsfahrt mit in den Korb genommen zu werden, eingestiegen sind,  ging die Fahrt auch schon los. Sanft entschwebte Mareike in Richtung Laupheim. Bedingt durch die schon erwähnte Wettergrenze, gestaltete sich der Fahrtverlauf mit zahlreichen Richtungswechseln doch recht interessant. Drei Zwischenlandungen, die allesamt astrein waren, musste Mareike absolvieren, bis Sie endlich kurz vor Sonnenuntergang zur Endlandung angesetzt hat. Als ob Sie schon jahrelang Ballon fahren würde, landete Mareike ihren Ballon und versetzte ihn durch gezieltes Einheizen bis auf einen geteerten Weg. Nachdem der Ballon in gewohnter Art und Weise verstaut und eingeladen war, kam der große Augenblick. Harry überreichte Mareike mit den Glückwünschen zur bestandenen Prüfung, ein großes Stück imaginärer Glückswurst und erklärte Ihr dabei, dass bei jeder Fahrt ein Stück von dieser Glückswurst abgeschnitten würde. Wie groß diese Glückwurst ist und wie groß die Stücken sind, die jedes Mal abgeschnitten werden, ist nicht bekannt. Wichtig ist dabei nur, dass man mit dieser Glückswurst nicht zu großzügig umgeht. Wenn die weg ist gibt es kein Glück mehr….

Zum Ausklang des erfolgreichen Prüfungstages ging es dann ins nahe gelegene Mietingen in den „KuhStall“, einer netten Kneipe am Ortsrand.

Wir alle wünschen Mareike, viele schöne und unfallfreie Ballonfahrt und hoffen dass die Glückwurst lang genug ist um immer gut auf den Boden zurückzukehren.

Ein besonderer Dank gilt dem Ausbilder und ersten Vorstand des BSC-Hellenstein e.V. Hans Peter Lossmann, der bereits über 20 Piloten zu ihrer Pilotenlizenz verholfen und auch heuer wieder mal hervoragende Arbeit bei der Ausbildung geleistet hat.

R.E.

08. Mai 2010 Anhängerfahrtraining mit der Fahrschule Eggebrecht 

Da das Rückwärtsfahren mit Anhängern immer ein ganz besonderes Thema beim Ballonverfolgen ist, organisierte unser Pilot Ralph für seine Verfolger ein Anhängerfahrtraining. Insgesamt  9 Verfolgerinnen und Verfolger fanden die Idee Klasse und haben bereits gleich bei der ersten Anfrage auf Anhieb zugesagt. Als Expertenteam konnte Ralph zwei Fahrlehrer der Fahrschule Eggebrecht aus Salach gewinnen. Tomas Eggebrecht, der Inhaber der Fahrschule, fand die Idee ebenso klasse und sagte auch sofort zu. Als Termin hatte man sich auf den Sa. den 08.05. geeinigt.

Pünktlich um 11:00 Uhr hatten sich alle Teilnehmer auf dem Übungsgelände eingefunden, so dass ohne Verzug begonnen werden konnte. Nach einer kurzen Begrüßung durch Ralph übernahm unser Fahrlehrer Tomas mit einem kleinen Theorieteil das Ruder. In lockerer Runde wurde dabei kurzweilig über Rechtliche Bestimmungen und allgemein Wissenswertes zum Thema Anhängerfahren diskutiert. Endlich ging es dann zum praktischen Teil über. Unter Fachkundiger Anleitung von Tomas und dessen Fahrlehrer Nico wurde jeder Teilnehmer, quasi an der Hand um die Ecken und Kurven geführt (Rückwärts versteht sich). Größtenteils übten die Teilnehmer ausgiebig mit Ihren eigenen mitgebrachten Gespannen, hatten aber auch die Möglichkeit mit dem Verfolgergespann von Ralph oder dem Fahrschuhlgespann zu üben. Beim Abschlussgespräch zeigten sich alle sehr zufrieden und waren sich einig in Zukunft mit den nun erhaltenen Wissen recht locker an das Rückwärtsfahren ranzugehen und beim Verfolgen auch mal die ein oder andere Möglichkeit nutzen werden mit dem Anhänger bewusst rückwärts zu fahren und dabei das gelernte in die Tat umzusetzen und zu vertiefen. Im Anschluss an das Fahrtraining gingen wir noch gemeinsam die Überkinger Gastronomie unsicher machen und wollten im  Anschluß mit unserem Fahrlehrer noch eine schöne Ballonfahrt machen. Leider spielte hier das Wetter nicht so mit, wie wir das gerne gehabt hätten. Die Ballonfahrt wird nun halt bei nächster Gelegenheit nachgeholt.

Herzlichen Dank an unsere beiden Fahrlehrer Tomas und Nico, der Fahrschule Eggebrecht. Wir alle haben viel gelernt.

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8. Eglofser Feuerzauber

Traditionsgemäß zieht es uns, die Ballonfreunde Bad Überkingen um den 1. Mai ins schöne Westallgäu nach Eglofs um dort am Feuerzauber, der größten Ballonveranstaltung im Süddeutschen Raum, teilzunehmen. Dieses Jahr wurde sogar beinahe die siebziger Meldemarke geknackt.

Die ersten Teams reisten bereits am Do. den 29.04. in Eglofs an und nutzen am Donnerstagabend wie auch am Freitagmorgen das schöne Wetter für die ersten Ballonfahrten vor der Nagelfluhkette. Wir konnten leider erst am Freitagnachmittag anreisen. Nachdem wir unsere Quartiere bezogen und eingecheckt hatten machten wir uns auf um rechtzeitig zum Briefing am Startgelände zu sein. Das Wetter schien nicht ideal aber durchaus fahrbar zu sein und so entschlossen wir uns gleich unseren Ballon aufzurüsten und wenigstens einen kurzen Hüpfer zu machen. Aus dem kurzen Hüpfer wurde dann eine normal lange Ballonfahrt. Geschätzte 30 Ballone waren mit uns zusammen am Himmel über dem Westallgäu. Gemütlich blies uns der Wind gen Osten. Südlich von Isny sollte unsere Fahrt dann zu Ende gehen, bis auf einmal jemand im Funk sagte, dass es hinter dem Wald, der vor mir lag, wohl immer einen Landeschnaps gibt. Gaudi halber habe ich da natürlich sofort meinen Ballon wieder angeheizt und bin noch ca. 1,5 km über den nächsten Wald gefahren. Gelandet bin ich dann direkt am Wegesrand auf einer Wiese. Wir hatten unsere Hülle noch nicht umgelegt parkte ein älterer Herr in einem roten Mercedes direkt neben unserem Korb, stieg aus begrüßte uns herzlichst und überreichte dazu ein Fläschchen Schnaps. Da wir alle die Ansage im Funk wirklich für eine Gaudi gehalten hatten, waren wir total überrascht, als wir von dem älteren Herren erfahren haben, dass er jedem Ballonfahrer, der hier hinter diesem Wald landet, ein Fläschchen Schnaps vorbeibringt, weil ihm die Ballone so sehr Freude bereiten wenn auf diesem Grund und Boden Ballone zur Landung ansetzen. Er hatte allerdings nicht damit gerechnet, dass noch weitere Ballonfahrer das Lee des Waldes genutzt haben um an dieser Stelle zu Landen. (Oder, die wollten auch in den Genuss des alkoholischen Getränkes kommen) Und so kamen nur wir, da wir die ersten waren, in den Genuß  ein Fläschchen Schnaps zu bekommen. Eine wirklich tolle Geste, die zeigt, dass wir Ballonfahrer doch noch gern gesehene Gäste sind. Vor lauter small talk mit unserem neuen Freund haben wir fast vergessen unseren Ballon wieder einzupacken. Zum Abschied bedankten wir uns nochmal herzlichst für die nette Geste mit ein paar Pins und versprachen bei nächster Gelegenheit wieder auf diesem Grund versuchen zu landen.

Am Abend fiel leider das geplante Modellballonglühen auf dem Eglofser Dorfplatz dem schlechten Wetter zum Opfer, so dass wir gleich zu dem gemütlichen Teil im großen Gasthaus am Platz übergehen konnten. Irgendwie hatte es da aber den Eindruck, dass die Küche wie auch das Servicepersonal nicht auf diesen Massenansturm der Ballonteams eingestellt waren und so kam es ärgerlicherweise vor, dass einige Personen erst recht spät, manch andere sogar gar nicht, mit den von Ihnen bestellten Speisen und Getränken geglückt wurden.

Wir entschlossen uns am Sa. Morgen auszuschlafen und nicht ans Ballonfahren zu denken, was sich letztlich als Fehler herausstellte, denn der Samstagmorgen bot erneut gute Bedingungen für eine Ballonfahrt. Sehnsüchtig schauten wir den Ballonen bei Ihrer Überfahrt über unser Quartier nach und ärgerten uns ein klein wenig, dass wir nicht auch diese Chance genutzt hatten. Das Wetter im weiteren Tagesverlauf war dann allerdings nicht sehr berauschend, so dass zu befürchten war, dass der Haupttag wohl ins Wasser fallen würde. Der Veranstalter, der Ballonsportclub Voralpenland, versuchte mit tollen Vorführungen verzweifelt dem Wetter zu trotzen, leider ohne Erfolg. Ein Highlight an diesem 1. Mai Nachmittag war unter anderem ein Wendemanöver eines Truck's in einer aufgeblasenen Ballonhülle. Wie sich herausstellen sollte, verbarg sich hinter den Truck ein umgebauter Mini mit einem Auflieger, der somit auch ohne Probleme in die Ballonhülle einfahren und seine Kreise drehen konnte. Eine wirklich tolle Idee. Da das anhaltende Regenwetter ein Ballonfahren nahezu völlig verhinderte entschloss man sich kurzerhand zu einem Indoor (in-Ballonhüllen-) Modelballooning, bei dem zu dem im Kreis fahrenden „Mini-Truck“ auch Mini-Ballone in einer angeblasenen Ballonhülle präsentiert wurden. Das neue „Baby“ des BSC-Voralpenland der „kleine“ Eglofsballon kam dabei natürlich besonders gut zu Geltung. Als dann beim Briefing endgültig die Veranstaltung incl. dem großen  Allgäuglühen abgesagt werden musste, machten Sich die Ballonteams erneut in Richtung Gasthaus Rose auf um dort den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

Auch wenn das Wetter dieses Jahr nicht so mitgespielt hat wie wir uns alle das gewünscht haben, war es wieder ein tolles Wochenende in Eglofs. Für uns steht schon jetzt eines fest, „Wir kommen wieder!“ und das dauert bestimmt nicht bis zum 1. Mai 2010.

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April 2010 Ballon- /Korbversetzen ganz einfach, sicher und easy.

  Auf div. Sicherheitsschulungen, sowie bei der diesjährigen Fluglehrerfortbildung in Heidenheim, wurde immer wieder der Unfallschwerpunkt Ballon- /Korbversetzen nach der Landung angesprochen. Die Ausführungen von Klaus Hartmann machten mich dabei sehr nachdenklich und so entschloss ich mich, das vorgestellte Seil oder „Versetzgestell“, oder wie man es auch immer nennen mag, für meinen Ballon nachzubauen.

 Ich besorgte mir also rund 10 Meter Leine aus dem Bootszubehör und einen vielleicht etwas zu massiv ausgefallenen Schnelltrennschäckel. Die Leine teilte ich in 2 Teile, einmal 6 und einmal 4 Meter lang. Die zwei Seile knotete ich dann so zusammen, dass ich am einen Ende des 6 Meter langen Teilstücks, 3 gleich lange ca. 2 Meter lange Enden erhielt. Diese Enden versah ich noch mit einem einfachen Knoten damit man beim Halten des Seils einen besseren Halt hat. Bitte keine Schlaufen dranmachen (wäre ja wieder ein zusätzlicher Gefahrenpunkt!). Am anderen Ende meines 6 Meter Stücks befestigte ich den Schnelltrennschäckel um im Gefahrenmoment das Versetzgestell schnell vom Korb trennen zu können. Von der Umsetzung her alles recht einfach und simpel und dazu bei einem Warenwert von nicht mal 25 € durchaus erschwinglich. Jetzt stand allerdings die große Frage im Raum, wo führe ich dieses Seil mit? Im Korb oder Im Verfolgerfahrzeug. Für meine Verfolger und für mich machte es Sinn das Versetzgestell im Korb mitzuführen um es nach der Landung schnell zur Hand zu haben. Es war auch schnell ein Platz dazu gefunden. Ich hatte noch eine alte Funkgerätetasche von Schröder, da passte das Seil samt Schnelltrennschäckel hervorragend hinein. Kaum war diese Frage geklärt, kamen die nächsten Fragen  auf mich zu. Wo und wie befestige ich das Seil, welche Kräfte wirken dabei auf die Anhängestelle, usw.? Alles Fragen, auf die ich auf Anhieb keine Antwort parat hatte. Also entschloss ich mich es bei nächster Gelegenheit einfach zu testen. Dummerweise musste mein Ballon bei den ersten Fahrten, die ich mit dem Seil an Bord gemacht habe, nicht versetzt werden. Bis zu der Ballonfahrt, bei der ich glücklicher Weise nach fast einstündiger Irrfahrt über einem Waldstück endlich einen Acker mit Gründüngung zum Landen gefunden hatte. Der Ballon musste nun aus dem Acker ca. 50 Meter weit auf die benachbarte Wiese versetzt werden. Ideal um das Versetzgestell zu testen. Ich entschloss mich dazu das Seil am Brennerrahmen in einen Karabiner einzuhängen, lies zwei meiner Passagiere aussteigen und erklärte Ihnen und meinen Verfolgern kurz wie sie die Leine handhaben sollen. Alle blickten ein wenig unsicher aus der Wäsche. Ein Verfolger ließ es sich dann nicht nehmen diese Premiere mittels Fotoapparat zu dokumentieren. Nun ging es los. Ich heizte den Ballon vorsichtig an um ihn vom Boden zu lösen. Und meine „Zugmannschaft“ setzte sich langsam und erstaunlicherweise ohne Kraftanstrengung in Bewegung. Für mich als Pilot absolut easy, da es bei der Geschichte nicht darauf ankommt ob nun der Korb in 50 cm oder in 2 m Höhe über dem Boden schwebt. Das ziehende Personal ist weit genug vom Korb weg, so dass es nicht aufpassen muss eventuell unter den Korb zu gelangen. Auch so Dinge, das die einen Helfer versuchen den Korb beim Versetzen anzuheben und die anderen sich an die Halteschlaufen hinhängen, fallen einfach weg. Auch das Überqueren von kleinen Hindernissen wie Zäune, Büsche oder kleine Gräben sind dadurch ebenso einfach sowie sehr kontrolliert und dadurch sicher möglich. Von Seiten der Verfolger, die an diesem Seil den Ballon versetzten, kam nur pos. Feedback, auch wenn die Sache anfänglich etwas komisch, da ungewohnt, erschien.

 Ich kann diese Art des Ballonversetzens nur wärmstens empfehlen und bin mir sicher dies in ein paar Jahren auch gängige Praxis sein wird. Versucht es doch einfach mal. Die Kosten für so ein Seil dürfen bezogen auf den enormen Sicherheitsgewinn eigentlich keine Rolle spielen. Oder?

 Wer Anregungen, Fragen, Handhabungstipps, o.ä. hat, oder auch Kritik loswerden möchte kann sich gerne per Mail mit mir in Verbindung setzen. (ballonfreunde.badueberkingen@arcor.de)

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Allzeit unfallfreies Gut Land

Ralph



25.04.2010 Bad Überkingens Bürgermeister Heim erhält einen Überblick über seine Gemeinde                               

Am Sonntag den 25. April erhob sich Bürgermeister Matthias Heim zusammen mit den Ballonfreunden Bad Überkingen im Ballon über seine Gemeinde. Bei leicht bedecktem Himmel und sommerlichen Temperaturen bestieg Matthias Heim im Autal den Ballon der Ballonfreunde. Zusammen mit Ralph, dem Piloten der Ballonfreude, und zwei weiteren Passagieren führte die Ballonfahrt in Richtung Aufhausen. Über Aufhausen schien es, dass der Ballon auf einmal nicht mehr weiter wollte. Erst nach einigen Spielereien in unterschiedlichen Höhen gelang es Ralph seinen Ballon weiter in Richtung des Flugplatzes Ditzenbach weiterschweben zu lassen. Kurz vor der geplanten Landung wurde es dann noch einmal spannend. Der Wind spielte nun völlig verrückt , es ging hin und her und stellenweise auch auf einmal genau die gleiche Strecke wieder zurück und so dauerte es doch noch einige Zeit um endlich auf dem Gewann Scheiterhau unweit des Flugplatzes Ditzenbach in einer größeren Waldlichtung eine sichere Landung durchzuführen zu können.

Die anschließende Ballonfahrertaufe wurde mit einem herrlichen Sonnenuntergang ins entsprechend gebührende Licht gerückt.

Obwohl die Fahrt von der Strecke her eigentlich recht Kurz war, so schön war sie auch und bot zugleich allen Teilnehmern herrliche und lang andauernde Ausblicke auf Bad Überkingen und dessen Ortsteile.

Von allen Passagieren wurde dabei mehrmals die Schönheit und Einzigartigkeit unserer Region bewundert.

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Allgäuer Sicherheitsseminar – Heißluftballon 21.02.2010

Der Eglofser Ballonsportclub Voralpenland e.V. unter dem Vorsitz von Helmut Scheuerle hat Ende letzten  Jahres zu einem Sicherheitsseminar am 21.02.2010 nach Eglofs im schönen Westallgäu eingeladen. Die Resonanz an dieser Veranstaltung war phänomenal. Gemeldet hatten sich 90 Teilnehmer, tatsachlich waren es sogar knapp 100 sicherheitsbewusste Ballonfahrer die diesen wunderschönen Wintertag im Allgäu nicht zu einer traumhaften Ballonfahrt genutzt, sondern vielmehr die Schulbank gedrückt haben. Überwiegend kamen die Teilnehmer aus dem Baden Württembergischen und dem Bayerischen Süden. Aber auch Teilnehmer aus Franken, Thüringen und der Schweiz waren vertreten. Somit kann man sagen, dass diese Veranstaltung ein riesen Erfolg gewesen ist. Die doch recht hohe Anzahl der Teilnehmer lässt auf ein mindestens ebenso hohes Sicherheitsbewusstsein  der Piloten sowie deren Crewmitgliedern schließen. Der Bedarf und der Wissensdurst an sicherheitsrelevanten Themen ist demnach sehr groß. Umso mehr ist es auf der einen Seite schade, dass so eine Veranstaltung von nur einem Sicherheitsexperten, nämlich unserm Klaus Hartmann durchgeführt werden muss, da die Sicherheitsinspektoren des ehemaligen (weil vom Verband geschlossenen) Büro für Flugsicherheit im DAeC nicht mehr zu Verfügung stehen. Auf der anderen Seite gebührt natürlich unser aller Dank dem ehrenamtlichen Engagement von Klaus der dieses Seminar hervorragend geführt und geleitet hat. Ziel dieses Seminares war zum Einen eine Auffrischung des irgendwann mal Gelernten, zum Anderen aber auch sich zu seinen eigenen mittlerweilen optimierten (nicht immer unbedingt sicheren aber halt bisher immer gut gegangen Verfahren) mal Gedanken zu machen. Gefordert wurden dabei nicht nur die Piloten sondern auch deren Verfolger. Viele (Tat)Sachen hat man dabei schon min. ein- wenn nicht sogar schon mehrmals gehört. Und komischerweise sind letztendlich diese (Tat)Sachen dann oftmals auch an irgendwelchen dummen Unfällen oder Beinaheunfällen beteiligt gewesen. Die Themen des Seminares waren unter anderem: Unbewusstes Handeln fördern – Sicherheit erhöhen; Versetzen des Ballons nach einer stehenden Landung; Durckerhöhung in Ballon-Gasflaschen; der Unfallschwerpunkt Nr. 1 „schnelle Landungen“ und der sichere Ballonstart – ohne Team läuft hier gar nichts. Diese Themen regten entsprechend auch zu intensiven Gesprächen untereinander an, so dass die zwischendurch gemachten Pausen eigentlich immer zu kurz waren um sich gegenseitig auszutauschen. Unser herzlicher Dank gilt dem Ballonsportclub Voralpenland e.V. aus Eglofs der diese Veranstaltung vorbildlich organisiert und natürlich auch Klaus Hartmann der enorm viel Zeit in diesen Vortrag investiert hat. Bleibt nur zu hoffen, dass Klaus uns noch lange mit seinem Rat und Tat zur Seite steht und uns unterstützt und das es noch andere Vereine wie den BSC gibt die solche Veranstaltungen organisieren.



16.02.2010 traumhafte Winterballonfahrt über den Albtrauf

Laut den Wettervorhersagen des DWD und den Wetterfröschen von Wetter-Jetzt.de sollte der Faschingsdienstag ein sagenhafter Wintertag werden. Demnach wurde für diesen Tag sofort eine Ballonfahrt angesetzt. Die Passagiere mussten nicht lange dazu überredet werden und auch die Verfolger waren schnell gefunden. Allerdings machte das Wetter wieder einen Krimi daraus den am Morgen des 16.02. sah es noch nicht so nach einem tollen Wintertag mit Sonnenschein aus. Alles war grau in grau und ein Blick auf die Satelittenbilder bestätigten auch den vorhandenen Hochnebel (genau entlang der Albkante und wie üblich auch entlang der Donau). Am späten Vormittag wurden dann die blauen Löcher am Himmel immer größer und der Nebel verzog sich. Einer meiner Passagiere, ein Journalist der Geislinger Zeitung, hat einen Kurzen Bericht zu seiner Ballonfahrt verfasst welcher am 18.02. in der Geislinger Zeitung erschienen ist. Siehe anhängende PDF´s.

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06.01.2010 König Ludwig Motgolfiade in Eisenberg / Zell

Erster Termin ist für uns immer die KöLu Montgolfiade in Eisenberg/Zell. diese fand heuer von 04.-06.-01. statt. Leider konnten wir die ersten zwei tage nicht teilnehmen da wir arbeiten mussten, aber den 06.01. liesen wir uns nicht entgehen. Leider waren die Prognosen für den Tag nicht so toll, allerdings sollte sich direkt am Alpenrand ein kleines Loch mit einigermaßen guten Bedingungen bilden und so waren wir guter Dinge. Da man ja nicht mit leerem Magen Ballonfahren soll (Die Passagiere verschrecken immer wenn der Magen so laut knurrt) haben wir uns im Burghotel Bärem, dem Hauptsponsor der Veranstaltung, noch mit einem zünftigem Weißwurstfrühstück gestärkt. Leider lies das Wetter nur eine kurze Fahrt von rund 45 min. zu. Trotzdem war diese Winterballonfahrt für alle Beteiligten wieder eine sehr schöne Erfahrung und so freuen ir uns alle auf eine baldige Fortsetzung des Winterballooning im herrlichen Allgäu.

30.10.-01.11.09    2. Herbststammtisch des BSC-Voralpenland e.V.

Der BSC-Voralpenland e.V. aus Eglofs lud uns zu seinem 2. Ballonherbststammtisch ein. Das vorgesehene Programm der Eglofser-Ballonfahrer war wieder einmal sehr reichhaltig. Außerdem waren auch noch die ein oder andere Ballonfahrt geplant.

Als Treffpunkt war Freitagabend der Dorfplatz in Eglofs unser Ziel. Nach Einbruch der Dunkelheit wurde hier zum Auftakt des Herbststammtisches ein Modellballonglühen von Frank Schnelle und seinem Team geboten, welches die imposante Feuerschow von Sabine Schuwerk und ihren Freundinnen ideal umrahmt hat.  Im Anschluss traf man sich im Dorfstadel von Eglofs um eine tolle Ballonfilmvorführung  zu bestaunen. Gezeigt wurde ein Film über den Eglofser Feuerzauber, über Winterballonfahren bei der König-Ludwig-Montgolfiade in Seeg und über die Premiere der Weltneuheit Ballon-Trekking im Allgäu, einer Mischung aus Ballonfahren und Zurückwandern zum Ausganspunkt. Eine ganz tolle Geschichte!

Für den Samstagmorgen stand eine Ballonfahrt auf dem Plan. Getroffen hat man sich um 9:00 Uhr bei der Ballonwindrose in Eglofs. Insgesamt 6 Ballonteams konnten sich zu so früher Zeit von ihren warmen Betten trennen. Nach kurzer Wetterinformation durch den 1. Vorsitzenden des ortsansässigen Ballonsportclubs Helmut Scheuerle, machten sich die anwesenden Ballonteams auf, geeignete Startflächen für Ihren Ballonstart zu suchen. Zwei Teams des BSC-Voralpenland starteten unweit des Ortskerns von Eglofs. Die beiden Teams hatten bei Ihrer Ballonfahrt auch ein Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks mit an Bord, welches hier ein Bericht über das Ballontrekking drehte.

Nach unserm Start durchstiegen wir diverse Luftschichten, so dass wir in der Höhe einen Traumhaften Blick auf den hinter uns liegenden Hochnebel und einen unendlichen Blick in die Alpen genießen durften. Für uns Albkantenballonfahrer immer was ganz besonderes. Unsere Fahrt führte uns nördlich von Isny, wo wir dann nach rund eineinhalb Stunden bei herrlichstem Sonnenschein gelandet sind.

Samstagnachmittag und Sonntagfrüh waren auch noch Ballonfahrten möglich. Einige Teams nutzen auch diese Gelegenheit. Unser Team nutze allerdings das herrliche Wetter um im nahe gelegenen Wangen noch ein wenig zu bummeln und die schöne Altstadt zu bestaunen.

Das Wochenende ging mal wieder viel zu schnell vorüber. Für uns steht aber fest, dass das nicht unser letzter Besuch bei unseren Eglofser Ballonfahren war. Geplant ist schon jetzt ein Wochenende zum Winterballooning und natürlich zum 1. Mai 2010 zum nächsten Eglofser Feuerzauber wieder ins Allgäu zu fahren. Bis dahin…


23. – 25. Oktober 2009 Wanderwochenende am Hochgrat

Wir trafen uns am letzten Oktoberwochenende bei Lydia und Wolfgang auf der Unterhorbach Alpe zum wandern. Kaum am Parkplatz der Hochgratbahn angelangt fing es auch schon an zu regnen. Gott sei Dank lies der Regen dann auch wieder ein wenig nach, so dass wir unseren Aufstieg zur Unterhorbach einigermaßen trocken bewältigen konnten. In gewohnter Manier wurden wir dort von Lydia mit einem Willkommensobstler in Empfang genommen. Der Freitagabend wurde dann in herrlich warmer Almstube bei Kerzenlicht verbracht.

Der Samstag sollte laut Wettervorhersage richtig schön werden. Und so war es auch. Wir konnten dann nach einem zünftigen Frühstück gestärkt und bei herrlichem Wanderwetter den Berg erklimmen. Wie auch schon in den vergangenen Jahren blieben wir aber in der Oberlauchhütte hängen. Die mittlerweile fast schon zu guten Freunden gewordenen Wirtsleute freuten sich, ebenso wie wir, auf das Wiedersehn.

Gut gelaunt machten wir und dann so langsam wieder an den Abstieg zu unserer Unterkunft. Wolfgang und Ralph gingen mit unserem Gastgeber noch ein Stück tiefer zu Unterlauchhütte, wo Sie mittels Tragegestellen und Rucksäcken frische Getränke mit auf die Hütte nahmen. Als die Drei mit dem neuen Proviant an der Horbachalpe ankamen wurden Sie bereits mit herrlich duftendem Kaffee welcher bereits auf dem vor der Hütte stehendem Tisch bereitgestellt war, empfangen.

Gegen Abend hat sich Mister Herbert Erne, der schnellste Akkordeonspieler des ganzen Allgäus, noch angekündigt. Als Herbert an der Hütte angelangt war wurden die mittlerweile schon legendären Kasspatzen von Lydia aufgetischt. „So ebbes Guats gibt´s nur auf der Unterhorbach!“

Drauf folgend gab es einen lustigen und geselligen Abend mit viel Akkordeonmusik alla Herbert  und Gitarrenbekleitung durch Kurt. Leider ging dieser herrliche Tag rasend schnell zu Ende.

Am Sonntag hieß es nach erneut zünftigem Frühstück und Reinemachen der Hütte Abschied nehmen von unserem schönen Wanderwochenende am Hochgrat. Bei unserem Abstieg nahmen wir das durch uns entstandene Leergut wieder zurück an die Unterlauchalpe. Ganz schön anstrengend so ein Marsch mit seinem eigenen Gepäck und Zusatzgepäck in Form von Bier- und Sprudelkisten. Tja, alles nicht so einfach wenn man nicht mit dem Auto bis direkt vor die Hütte fahren kann. Aber es hat auch was Gutes. Man genießt dadurch jeden Schluck des Getränkes welches man auf der Hütte trinkt….

Vielen Lieben Dank an Lydia und Wolfgang für Eure Einladung und die Mühen die Ihr durch uns hattet.


16.-18.10.09 Mit den Heidenheimer Ballöner zum 2. Mal im Schwarzwald

Vom 16.-18.10.09 traf sich eine kleine Gruppe von 7 Personen zu einem gemütlichen Wochenende im Schwarzwaldhaus nähe Alpirsbach. Das Wetter verspricht im Vorfeld leider nicht so toll zu werden. Man merkt deutlich, dass der nahende Winter vor der Tür steht. Steifer Wind Temperaturen um die 8°C und gelegentlich auch Regen. Auf der einen Seite ist es auch gut so, so brauchen wir schließlich kein schlechtes Gewissen haben, dass wir nicht Ballon gefahren sind. Damit es im Schwarzwaldhaus auch schön gemütlich und warm ist, sind Michi und Ralph bereits am Do. vorgefahren und haben kräftig eingeheizt.

Am Fr.-Nachmittag kam dann der Rest nach. Um die Ankunft für die Nachzügler so angenehm wie möglich zu machen wurde Kaffee und frischgebackener Kuchen gereicht. Nach der Schlafgemachverteilung folgte eine kurze Hausführung für Hans Peter und Christa, die zum ersten Mal mit im Schwarzwald sind.

Am Abend gab es einen deftigen Bausatz-Wurstsalat (Käse, Schwarzwurst und Zwiebel extra), der mächtig Durst machte. Samstagfrüh wurde ausgeschlafen und ausgiebig gefrühstückt. Um nicht die ganze Zeit im Haus zu verbringen, fuhren wir nach Freudenstadt zum Bummeln. Leider war es da alles andere als angenehm. Nass, Kalt mit Schneegraupel und einem grässlichem Wind trieb es uns wieder zurück in unsere warme Stube. Die einen nutzten den Nachmittag für ein Verdauungsschläfchen, die anderen gingen spazieren oder lasen Zeitung. Nach einem sehr reichhaltigen Nachtessen wurde der Abend bei Wein und Bier erneut sehr lang.

Am Sonntagmorgen wurden wir durch unseren eigentlichen Langschläfer Kurt mit einem tadellos gedeckten Frühstückstisch überrascht. Das Wochenende im Schwarzwald ging nun auch schon so langsam seinem Ende zu.

Es war wieder einmal sehr schön im schwarzen Wald auch wenn das Wetter dieses Mal nicht so mitgespielt hat.

Wir alle freuen uns schon auf ein nächstes Mal in 2010.


13.10.09 Ballönerausflug nach Gundremmingen ins AKW

Bei den Ballonfreunden Bad Überkingen dreht sich nicht alles nur ums Ballonfahren, sondern durchaus auch um andere Dinge. Bei der diesjährigen Freundschaftsfahrt in Lauingen kam die Idee auf, doch mal eine Führung im Atomkraftwerk in Gundremmingen zu organisieren.

Gesagt, getan! Gleich auf Anhieb fanden sich insgesamt 7 Interessierte (Es wären noch deutlich mehr gewesen, wenn nicht ein Mindestalter von 18 Jahren eingehalten werden musste).

2 Monate im Voraus, musste der Termin, aufgrund sehr großer Nachfrage, bereits fest gemacht werden. Am 13. 10. 09 um 13:00 Uhr war es dann soweit. 7 Mann hoch standen wir pünktlich vor dem Info-Zentrum des Kraftwerks, wo wir schon mit offenen Armen empfangen wurden.

Nach einer sehr ausführlichen Einweisung in die Wirkungsweise des Kraftwerkes ging es dann direkt in auf das eigentliche Kraftwerksgelände. Nach Abgabe der Ausweise, gründlicher Personenüberprüfung und entsprechender Einkleidung führte der Weg direkt durch das Reaktorgebäude, das Maschinenhaus und letztlich auch in die Kühltürme. Alles sehr interessant und durch unsere Begleitpersonen hervorragend und genau erklärt.

Da die gesamte Kraftwerksführung rund 4 h gedauert hat, einigte man sich kurzerhand den Abend mit einem Besuch beim Bertl im Vesperstüble in Gussenstadt ausklingen zu lassen.

Alle waren sich einig, solche Unternehmungen müssen mehr und öfters durchgeführt werden.

Mal sehn was die Zeit so bringt…

Bild der Gruppe

02.10.09 Ballonfahrt mit Kindern der Bodelschwingh-Schule Geislingen

Es war mal wieder an der Zeit mit Schülern der Bodelschwingh-Schule Geislingen etwas ganz besonderes zu unternehmen.

Nachdem ich vor vielen Jahren mit der Abschlußklasse einen Besuch im Naturtheater Heidenheim gemacht und mir dieser Ausflug sehr gut gefallen hat musste es nun etwas ganz anderes sein. Es musste etwas sein, was für die Schüler was ganz besonderes darstellte.

Da kam die Idee, den Schülern mein Hobby, man kann schon fast sagen, meine Leidenschaft, nämlich das Ballonfahren in Form einer gemeinsamen Ballonfahrt anzubieten.

Es war nun an der Zeit diese Idee in die Tat umzusetzen.

Und so schlug ich diese Idee dem Schulleiter der Bodelschwingh-Schule vor. Leider gab es bei dieser Idee ein etwas größeres Problem. Ich konnte leider nur 3 Personen bei der Ballonfahrt befördern. Aber wie die Auswahl treffen? Wer war geeignet? Wie den Kontakt zu den Eltern herstellen?

All meine anfänglichen Probleme und Bedenken, wurden im Gespräch mit dem Schulleiter immer kleiner. Um die Auswahl der Schüler und den entsprechenden Kontakt zu deren Eltern, wollte sich die Schule kümmern. Einfach klasse, dieses Angebot. Der erste Schritt war somit getan.

Kurz vor den Sommerferien meldete sich dann eine Lehrerin bei mir. Ich bot Ihr an, Sie in der Schule zu besuchen um über den Ablauf zu sprechen bzw. doch im Vorfeld mal bei einer Ballonfahrt dabei zu sein um den Ablauf live mitzuerleben und um mich dabei besser kennen zu lernen. Gesagt - getan, Die Lehrerin fuhr mit im Ballon und was soll ich sagen. Ich denke Sie war begeistert.

Nach den Sommerferien war es dann soweit. Es stellte sich heraus, dass ich als Passagiere 2 Schüler und deren Lehrerin im Korb haben würde. Als Termin wurde der 2. Oktober ausgemacht. Leider war das Wetter nicht ganz so perfekt... aber allemal gut für eine Ballonfahrt. Der Wind trieb uns in einer knappen Stunde von Bad Überkingen nach Hinterdenkental. Die Landung erfolgte, mangels Wiesen in Fahrtrichtung, mitten in einem Acker. Um den Ballon wieder abbauen zu können wurde er aus dem Acker zu einer nahegelegenen Wiese getragen. In einem Acker oder einem frisch bestellten Feld wird, wenn es irgend geht bei uns kein Ballon zusammengelegt. Es liegt uns allen sehr am Herzen bei der Landung keinen Schaden anzurichten und wenn doch mal in einem Feld gelandet werden muss, dann sollte der Schaden für den Landwirt wenigsten so gering wie nur irgend möglich ausfallen. Nach getaner Arbeit folgte wie nach jeder Ballonfahrt noch die Taufe mit anschließender Erhebung in den Ballöner-Adelsstand

Ein toller und erlebnisreicher Tag ging mit einem wunderschön beleuchteten Himmel seinem Ende zu.

Für uns, und ganz speziell für mich, wieder mal eine Erfahrung der ganz besonderen Art. Mir hat diese Ballonfahrt mit den Schülern der Bodelschwingh-Schule richtig Spass gemacht. Bleibt mir nur zu hoffen, dass es meinen "ganz besonderen Passagieren" auch so gefallen hat.

Glück Ab und allzeit gut Land.


19.09.2009 Auto-Trial des AC-Helfenstein im Steinbruch Drackenstein

Der Drackensteiner Steinbruck war vergangenes Wochenende wieder Schauplatz eines Autotrials. Für uns eine Veranstaltung die mit unserem Sport nichts zu tun hat. Denoch besuchten wir dieses Event, auf das wir bereits letztes Jahr zufällig aufmerksam wurden. Was im letzten Jahr die Neugierde war, was es dieses Jahr das ausdrückliche Verlangen den Autotrialern beim Fahren über Stock und Stein zuzuschauen. Glücklicherweise hatten die für diesen Tag eingplanten Ballonpassagiere abgesagt so dass wir die Schlammschlacht in vollen Zügen geniesen konnten.

Immerwieder ertappt man sich dabei, dass einem der Mund offen stehen bleibt oder man den Kopf schüttelt, weil man es sich nicht vorstellen kann und konnte das Autos solche Passagen überhaupt befahren können. Nie im Traum würde unsereins auf den Gadanken kommen, solche Strecken, die schon zu Fuß mehr als anspruchsvoll waren mit einem Auto zu befahren.

Im Gespräch mit einem Aktiven wurde uns aber sehr schnell klar, dass das was wir da zu sehen bekamen noch lange nicht das Ende der Fahnenstange ist. Ein Ausspruch des Aktiven Motorsportler, der uns allen sicherlich noch sehr lange im Gedächtnis bleiben wird war. "Mit dem Auto geht mehr als zu Fuß!"

So ein bisschen konnten wir uns am dem Samstag davon überzeugen lassen. Auch wenn es uns immer noch schwer fällt, das alles, was wir da gesehen haben überhaupt zu verstehen.

Ein Link zu Bildern dieser Veranstalung folgt in Kürze


21.-23.08.09 Freundschaftsfahrt Rund um den Hellenstein 

Wie in den vergangenen Jahren hatte der BSC-Hellenstein auch dieses Jahr wieder seine engsten Freunde zu seiner Freundschaftsfahrt rund um den Hellenstein eingeladen. 15 Ballonteams hatten sich für die Teilnahme an der Veranstaltung entschieden. In gewohnter Weise wurde der Freitag zu Anreise, Einchecken und gemütlichem Beisammensein genutzt. Die Wetterprognosen für das Wochenende sahen so schlecht nicht aus. So dass für Samstagfrüh gleich eine Fuchsfahrt angesetzt wurde. 11 Ballonteams konnten sich aus Ihren Nachtlagern losreisen und standen pünktlich um 5:00 Uhr zum Briefing im Vereinsheim bereit. Kurzerhand wurden die Passagiere aufgeteilt, um den Start zur ersten diesjährigen Fuchsfahrt möglichst bald durchführen zu können. Unter leider noch bedecktem Himmel führte uns die Ballonfahrt über Dettingen/Alb bis nach Langenau. Die Bedingungen waren bei dieser Fahrt nahezu ideal für eine Fuchsjagt. Am Boden so gut wie kein Wind und am Himmel innerhalb von ein paar Metern Höhe Geschwindigkeiten mit bis zu 30 km/h und Richtungswechsel von ca. 60°. Was will man als Fuchsjäger mehr? Aufgrund dieser guten Verhältnisse fuhren alle 11 Ballone in einer Linie dem Fuchsballon hinterher. Die Anfahrt zum Fuchs erwies sich in Bodennähe dann  für doch nicht so einfach und so mussten die Piloten doch noch ein wenig kämpfen und zaubern um den Fuchsballon zu erreichen. Damit die Wartezeit bis zur 2. Wettfahrt am Abend ein wenig verkürzt werden konnte organisierte der BSC einen Besuch in der Greifvogelwarte am Schlossberg. Da zur gleichen Zeit auch ein Fussballlspiel zwischen Heidenheim und dem FC-Bayern 2 lief und dadurch die Parkplätze am Schlossberg mehr als dünn gesät waren, wurden die Teams mittels einem Bus direkt zum Schlossberg gebracht und auch wieder abgeholt. Eine super Idee. Wieder zurück im Vereinsheim blieb noch kurz Zeit um sich mit Kaffee und Kuchen oder anderen Leckereien zu stärken bis wieder zum Briefing gerufen wurde. Die Wetterprognossen waren wieder sehr gut, sodass dem Abendstart auch nichts im Wege stand. In der Zwischenzeit hatten sich nochmal 3 Ballonteams dazugesellt so dass wir nun mit insges. 14 Ballonen den Luftraum über Heidenheim mit Leben füllen konnten. Die Heidenheimer Presse bezeichnete dieses Ereignis sogar als „Imposante Ballon-Invasion über der Stadt Heidenheim“. Erneut war eine Fuchsfahrt angesetzt. Diesmal ging es grob nach Westen, in Richtung Steinheim. Zumindest hat es anfänglich so ausgesehen. Über der Weststadt von Heidenheim hatte der Wind auf einmal ganz andere Vorstellungen von einer Hauptrichtung und so fuhren die meisten Ballone kreuz und quer über die Stadt. Mal nach Süden dann wieder nach Norden, usw. Kaum hatten wir uns auf eine Richtung eingependelt drehte der Wind wieder. Wir kamen uns vor wie in einer Geisterbahn. Letztlich war das auch der Grund dafür warum letztlich viele Piloten es relativ schnell aufgegeben hatten, den Fuchsballon überhaupt zu fangen. Dennoch gelang es einem Piloten seinen Ballon so zu manövrieren um zumindest in der Nähe des Fuchses zu landen. Beachtliche Leistung bei diesen Verhältnissen. Die Landeorte der anderen Ballone waren weit um Heidenheim herrum verstreut. Die einen landeten in Richtung Steinheim, andere noch innerhalb der Stadt, selbst in der  Waldsiedlung bei Königsbronn wurde gelandet. Alles war vertreten. Nach der Fahrt ging es dann zurück ins Vereinsheim, wo der Tag und natürlich die tollen Erlebnisse der Abendfahrt noch bis tief in die Nacht hinein bei angeregten Diskusionen sowie in lustigen Runden besprochen wurden. Am Sonntag war dann Ausschlafen angesagt, zumal die Windvorhersagen vor einem sehr strammen Ostler gewarnt hatten. Somit gab es ab 9:00 Uhr im Vereinsheim ein gemütliches Frühstück und anschließend die Siegerehrung der durchgeführten Wettfahrt. Gewonnen hat unsere diesjährige Wettfahrt wiedermal ein Pilot aus unseren eigenen Reihen. Gerhard Straub war der einzige der an beiden Wettfahrten markern konnte und hat somit verdient gewonnen. Der zweite Platz blieb auch in den eigenen Reihen. Ralph Eger, der letztjährige Sieger, konnte sich diesen Platz mit einer sehr guten Ablage bei der morgendlichen Fuchsfahrt erfahren. Der dritte Platz ging dann an einen Neuling bei unserer Freundschaftsfahrt. Er wurde von Ralf Dreyer aus Sonthofen belegt. Wie auch schon die Jahre zuvor gab es für die Piloten zahlreiche Preise, die von Firmen in und um Heidenheim gestiftet wurden. Für diese Unterstützung möchten wir uns hier an dieser Stelle recht herzlich bedanken. Besonders erwähnen möchte ich hierbei die Fa. Illenberger, unseren Sponsor GEFAKO,  hier speziell Getränke Maier, die Metzgerei Oberhammer für die gute Verpflegung sowie die vielen vielen anderen. Allesamt Gönner des Ballonsports. Mit dem Ausklang der Siegerehrung endete dann auch der offizielle Teil unserer Freundschaftfahrt, die dieses Jahr wieder mal ein großer Erfolg war. Das durchgängig pos. Feedback aller teilnehmenden Teams bestätigt uns in der Art und Weise wie wir dieses Freundschaftstreffen planen, organisieren und letztlich auch durchführen. Eines ist schon jetzt fast sicher. Es wird eine Fortsetzung unserer Freundschaftsfahrt rund um den Hellenstein geben. Termin folgt!

RE

 

5. August 2009  Luftrettung der besonderen Art.

Bei einer Ballonfahrt über die Alb ist unserm Piloten Ralph auf der Suche nach einer geeigneten Landfläche im Bereich Türkheim/Oppingen, ein am Waldrand abgestelltes Fahrzeug aufgefallen. Bei genauerem Hinsehen entdeckte er, ca. 20 Meter vom Auto entfernt, eine am Boden liegende Person. Aufgrund der noch zu hohen Fahrtgeschwindigkeit konnte im dem Bereich nicht gelandet werden, sodass über Funk die Verfolger, die sich nur unweit vom Ballon befanden informiert und gebeten wurden, zu dem Fahrzeug hinzufahren und nach dem Rechten zu schauen, ggf. auch erste Hilfe zu leisten bzw. die Rettung zu informieren. Es stellte sich nachher heraus, dass es sich bei der am Boden liegenden Person um einen ca. 70 jährigen Mann handelte der unweit von seinem Auto gestürzt ist und sich aus eigener Kraft nicht mehr erheben konnte. Laut  Aussagen des Mannes lag dieser bereits schon seit ca. 1 Stunde auf dem Waldboden. Dem Mann wurde wieder auf die Beine und zu seinem Auto geholfen. Eine weitere Hilfeleistung lehnte er aber entschieden ab und so machten sich die Verfolger wieder an ihre eigentliche Arbeit den Ballon, der dann doch noch bis nach Bad Ditzenbach gefahren ist, zu bergen.





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